Fritzbox mit UMTS Stick als GSM Gateway nutzen

 

Die FritzBox bietet die sehr praktische Funktion, mit Hilfe von unterstützten UMTS Sticks über diese zu telefonieren. Somit kann über unterstützte Sticks und z.B. Telefonie-Flatrate auf der im UMTS Stick befindlichen SIM Karte kostenlos von den “Haustelefonen” telefoniert werden.

Es werden nicht viele Sticks unterstützt. Man sollte also vor dem Kauf eines UMTS Sticks auf die Kompatibilitätsliste bei AVM sehen und prüfen, ob dieser unterstützt wird. Wichtig bei nicht aufgeführten Sticks: Der Stick muss das Leistungsmerkmal “CSV” (Circuit Switched Voice) unterstützen. Zudem muss die Telefonie auf der SIM Karte freigeschaltet sein.
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Fonic – Guthabenabfrage per USSD Code im Asterisk CLI

 

Zur Guthabenabfrage am Handy

    *101#

anrufen.

Als Kommando im Asterisk CLI mit Dongle

    Asterisk *CLI> dongle ussd dongle0 *101#

Man erhält daraufhin eine Rückmeldung über das vorhandene Guthaben.
Voraussetzung: Man hat einen Context für ussd Nachrichten und das Verbose-Level hochgesetzt.

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Ubuntu Linux – ein Paket mit apt von der Aktualisierung ausschließen

 

Möchte man ein bestimmtes Paket von Aktualisierungen unter Ubuntu ausschließen kann das recht einfach mit apt-mark vorgenommen werden.

  Paket von Aktualisierungen ausschließen:

    sudo apt-mark hold paketname

z.B. für das Paket wolfram-engine

    sudo apt-mark hold wolfram-engine

Anzeigen lassen der zum Halten markierten Pakete

    sudo apt-mark showhold
    wolfram-engine

Paket wieder für die Aktualisierungen “freigeben”

    sudo apt-mark unhold wolfram-engine

Die Auflistung zeigt einem nun keine zum Halten markierten Pakete mehr an, wolfram-engine wird wieder aktualisiert.

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Raspberry Pi: WLAN Druckserver für USB Drucker mit Airprint

Mein Drucker ist ein “betagter” Laserdrucker von Brother. Der verfügt weder über den neumodischen Schnickschnack “LAN Anschluss” noch “WLAN” und schon gar nicht “AirPrint”.

Aber mit einem RaspberryPi löst man auch dieses Problem recht schnell. Benötigt wird ein RPi inkl. allem nötigen “Zubehör”, ein WLAN Stick (im Idealfall bekannt-funktionierend, z.B. der Edimax EW-7811Un) und ein USB Kabel.

Steht die Verbindung per WLAN und man kommt hierdrüber auf den RPi muss man nur noch CUPS & Co. installieren und etwas einrichten. Insgesamt sollte man in einer viertel Stunde durch sein und danach einen WLAN- und Airprint-fähigen Drucker haben ;-)
Sollte man noch vor der Anbindung per WLAN stehen, vorher den Raspberry Pi als WLAN Client einrichten.

 

Aktualisierung und Installieren der benötigten Software:


    Shell #> sudo apt-get update
    Shell #> sudo apt-get upgrade
    Shell #> sudo apt-get install cups printer-driver-gutenprint

Nach der Installation die remote-Administration von CUPS aktivieren (andernfalls würde dieses nur lokal auf dem RPi gehen)

    Shell #> sudo cupsctl --remote-admin

Die Drucker “teilen”

    Shell #> sudo cupsctl --share-printers

Den Drucker im LAN bekannt machen

    Shell #> sudo cupsctl --remote-printers

Den gewünschten Benutzer für die Administration der Drucker der Gruppe ‘lpadmin’ hinzufügen:

    Shell #> sudo usermod -aG lpadmin username

(pi oder der schon angepasste Benutzername)

Danach kann man von (s)einem Rechner remote auf die CUPS Administrationsoberfläche zugreifen.
https://ip_raspberry:631/admin/

Zertifikatswarnung ignorieren bzw. Zertifikat annehmen und im Browser speichern. (Wir wissen, dass das Zertifikat nicht stimmt und sind uns auch sicher, dass wir wissen, was wir tun ;-) )

Drucker hinzufügen (“im Netz freigeben” aktivieren)
Druckertreiber auswählen, Druckauflösung, Tonersparmodus usw. einstellen.

Der Drucker sollte einem nun im LAN angezeigt werden.
Von einem remote Rechner kann man diesen Drucker nun nutzen.

 

Seit einiger Zeit ist in CUPS nun auch AirPrint integriert. Ohne weitere Aktivitäten wird der RPi nun im iOS Kosmos als Drucker erkannt. Über diesen kann nun ebenfalls von iPhone und iPad gedruckt werden.

Alles in allem eine schnelle Geschichte. Und in Anbetracht der Möglichkeiten sicher eine gute Alternative zu einem Neukauf. Sowohl ökonomisch als auch ökologisch eine feine Sache. Zumal (zumindest mir) der gebotene Umfang derzeit erhältlicher Drucker häufig deutlich mehr bietet als das, was ich wirklich brauche. Ich drucke halt nur selten mal. Wenn, dann soll aber das Druckbild laser-scharf sein. Also kommt für mich schon seit vielen Jahren nur ein Laserdrucker in Frage. Da dieser noch einwandfrei seine Dienste verrichtet bin ich nicht genötigt, einen neuen zu kaufen. Und nur kaufen, damit der die paar Funktionen bietet, die ich mit einem RPi auch selber ohne viel Aufwand nachrüsten kann….. sicherlich nicht ;-)

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Raspberry Pi – WLAN Client mit Edimax EW-7811Un USB WLAN Stick

 

Der Edimax EW-7811Un USB WLAN Stick mit seinem Realtek Chip wird von Raspbian direkt ohne Umstände erkannt. Als USB Stick in Nano-Baugröße passt der ideal an den Kleinrechner “Raspberry-Pi” ran und steht nicht weit störend aus dem Gehäuse (sofern man eines hat) heraus.
Natürlich sollte man (bauartbedingt) keine WLAN-Reichweitenrekorde erwarten. Auch kann der WLAN Stick “nur” 2,4GHz WLAN.

Hat man den Stick eingesteckt (im laufenden Betrieb einstecken sollte man nicht machen, der RPi benötigt kurzzeitig zu viel Strom und rebootet ansonsten) wird dieser im System erkannt und angezeigt:

  Shell #> lsusb
...
Bus 001 Device 004: ID 7392:7811 Edimax Technology Co., Ltd EW-7811Un 802.11n Wireless Adapter [Realtek RTL8188CUS]
...

Damit man den nun nutzen kann, einfach in der /etc/networking/interfaces den Eintrag anpassen:


    auto lo
    iface lo inet loopback
    iface eth0 inet dhcp

    auto wlan0
    allow-hotplug wlan0
    iface wlan0 inet dhcp
    wpa-ap-scan 1
    wpa-scan-ssid 1
    wpa-ssid "SSID des WLAN Netzes"
    wpa-psk "der WPA2-PSK (pre-shared-key"

(Hier wird der WLAN Adapter wlan0 per DHCP konfiguriert. Benötigt man eine feste IP diese entsprechend eintragen.)

Nun noch den Stromsparmodus deaktivieren (andernfalls verliert er nach einiger Zeit seine WLAN Verbindung). Hierzu eine Datei /etc/modprobe.d/8192cu.conf mit folgendem Inhalt erstellen:


    options 8192cu rtw_power_mgnt=0 rtw_enusbss=0

Dann noch schnell die Netzwerkeinstellungen neu starten:
  Shell #> sudo service networking restart
oder einfach rebooten.

 

Hat man alles richtig eingegeben, sollte der RPi nun per WLAN angebunden sein. Das Interface wlan0 sollte eine IP Adresse per DHCP zugewiesen bekommen haben.

 
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Linux – sudo ausführen ohne Passworteingabe

Natürlich ist es unsicher und sollte nur unter bestimmten Umständen gemacht werden…

In einem Terminal
sudo visudo
Und hier eine neue Zeile (am Ende der Datei) einfügen:
username ALL=(ALL:ALL) NOPASSWD: ALL

Damit kann der Benutzer username nun ohne Eingabe eines Passwortes alle Befehle eingeben.
Möchte man das reduzieren und ihm nur erlauben, bestimmte Befehle ohne Eingabe einzugeben kann man das ebenfalls
username ALL=(ALL:ALL) NOPASSWD: /usr/bin/top, /sbin/shutdown

Speichern. Fertig.

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AVM FritzBox 7390 mit OpenVPN – debug.cfg geht nicht mehr

 

Die neue Firmware FritzOS 6.03 behebt einige kritische Sicherheitsprobleme, die AVM in den letzten Wochen und Monaten beheben musste. Leider, und das ist für viele Nutzer schon ein starker Einschnitt, scheint AVM nun nicht nur etwas gegen böse Hacker zu haben.
Bisher konnte man recht leicht in der FritzBox die /var/flash/debug.cfg nutzen, um ein paar Anpassungen an der FritzBox vorzunehmen. Also zum Beispiel einen OpenVPN Tunnel beim Start der FB automatisch aufbauen und andere nette Dinge, die die FB um einiges bereichert hat.
Bisher klappte das einwandfrei. Leider muss ich nun feststellen, dass AVM die debug.cfg beim Booten überschreibt. Eigene Einträge in dieser Datei werden somit nicht mehr möglich gemacht. Der automatische Start von Diensten ist damit nicht mehr möglich. Und damit auch kein automatischer Start eines OpenVPN Clients. Sehr schade ist das. Soll man also ein Downgrade auf eine ältere (und damit leider auch unsichere) Version machen? Welchen Zweck verfolgt AVM, diese Funktionen zu unterbinden? Wollen die keine FritzBoxen mehr, die um sinnvolle Funktionen erweitert werden?

Das wäre ja alles nicht so schlimm, wenn AVM endlich mal von Haus aus OpenVPN unterstützen würde. Aber das scheint bei denen ja leider noch immer nicht in der Planung zu sein und wird geflissentlich irgnoriert. Dabei wäre es für AVM ein sehr einfacher Punkt: Es gibt fertige binarys und viele Infos zu dem Thema. Die müssten also nur ein wenig an der GUI ändern und die Konfiguration von ein paar wenigen Optionen anbieten…

Und nun wird einem auch noch die Möglichkeit genommen, diese Funktion “nachzurüsten”.

 
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Linux – Scrollrichtung der Maus umdrehen

Apple hat es vor einigen Jahren eingeführt: Das “natürliche” Scrollen. Also die uns seit vielen Jahren eingeprägte Scrollrichtung wurde einfach mal auf den Kopf gestellt.
Nun will ich es auch unter Ubuntu entsprechend der Richtung einstellen, die auf meinen Macs ist. Grundsätzlich arbeitet der Finger bei Wechsel zwischen den Systemen erstmal eine Zeit lang falsch herum. Damit man nun auf beiden Systemen die gleiche Richtung im Scrollrad hat einfach im Terminal
vi ~/.Xmodmap
aufrufen und den nachfolgenden Inhalt einfügen:
pointer = 1 2 3 5 4 6 7 8 9 10 11 12

Die Zahlen 4 und 5 sind hierbei vertauscht und ändern das vertikale Scrollverhalten. Um auch das horizontale Scrollverhalten zu tauschen wechselt man noch 6 und 7.

Abspeichern, einmal aus- und wieder einloggen. Fertig.

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Stammzellspende – der Kampf der DKMS gegen Blutkrebs (Leukämie)

 

Immer wieder hört und liest man von Aufrufen, sich bei Typisierungsaktionen der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) registrieren zu lassen. Dieses geschieht in der Hoffnung, für eine bestimmte Person jemanden zu finden, der als Spender in Frage kommt. Diese Aufrufe sind leider sehr häufig eher der letzte, verzweifelte Versuch. Die Wahrscheinlichkeit, genau für diese Person durch die Typisierung einen passenden Spender zu finden ist hierbei leider sehr gering. Da für eine Spende eine sehr hohe genetische Übereinstimmung zwischen Spender und Empfänger herrschen muss ist es nicht sehr wahrscheinlich, gerade bei einer solchen Aktion jemanden zu finden. Schließlich werden schon vorher die in Frage kommenden Personen (nahe Verwandte) geprüft.
Trotzdem sind diese Aufrufe hilfreich. Schließlich werden hierdrüber mehr Menschen in der DKMS registriert, man redet über die DKMS und macht sich vll. Gedanken. Und auch das Lesen des nachfolgenden Berichts (ja, der ist recht lang geworden) klärt vielleicht noch etwas auf und macht weiter etwas Werbung für die gute Sache.

 

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Apple OS-X – Anlegen von .DS_Store Dateien auf NAS (NFS, AFP usw.) unterbinden

Um das Anlegen von .DS_Store Dateien auf einem NAS (NFS, AFP usw.) zu unterbinden muss man auf seinem Mac einfach im Terminal
defaults write com.apple.desktopservices DSDontWriteNetworkStores true
eingeben und sich neu einloggen bzw. den Rechner rebooten (sind wir bei Windoof???).

Leider muss das für jeden Benutzer einzeln gemacht werden. Hat man mehrere auf dem Rechner, wird das recht lästig. Hierzu einfach die soeben modifizierte Datei ~/Library/Preferences/com.apple.desktopservices.plist in die Homeverzeichniss der anderen Benutzer an den gleichen Ort kopieren. Fertig.

Links

http://support.apple.com/kb/ht1629

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