Sicherlich braucht man nicht immer einen laufenden Server für den Dienst X,einen anderen für Dienst Y oder wieder einen anderen um nur mal schnell was zu testen. Hat man einen Server laufen, der ausreichend dimensioniert ist, so spricht nicht viel dagegen, sich einmal mit Virtualisierung auseinander zu setzen. Sei es für das Testen von Software, die man nicht auf seinem Desktop installieren möchte. Sei es aus Sicherheitsanforderungen an die Testumgebung. Oder natürlich die Entwicklung von Software oder Aktualisierung, die man erst auf einem “Staging-System” testen und erst dann auf das Hauptsystem einspielen will.
Und natürlich auch, um sich einfach mal ein anderes Betriebssystem für selten gebrauchte Anwendungen zu starten. Wozu soll ich auf meinem Desktop parallel zwei Betriebssysteme installieren, nur weil ich für eine Software X, die ich alle zig Monate mal starte, ein anderes Betriebssystem benötige?
In großen Unternehmen stellt die Virtualisierung natürlich ganz andere Punkte in den Vordergrund: Ressourcen sparen und sinnvoll nutzen. Und damit Geld sparen.
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