Die Bohne des Bösen….

Man wundert sich: Da kommen studierte Menschen mit Abschlüssen in Finanzwirtschaft, BWL und Bankwesen auf die Idee, die Welt vor den Kollaps zu stellen. Ganze Staaten stehen kurz vor dem Bankrott und können sich nur mit Mühe über Wasser halten. Und wieso? Ganz klar erklärt und einfach nur einleuchtend gibt es einen hervorragenden Artikel bei Spiegel Online.

Gut, man darf hier nicht die „Bohne des Bösen“ als Erklärung für alles heranziehen. Aber irgendwas muss dran sein. Andernfalls würde nicht ein recht kleines Unternehmen, ich nenne es mal Schaaf, auf die Idee kommen, ein anderes Unternehmen (wir nennen es mal: Kantinal) durch eine feindliche Übernahme zu schlucken. OK, kann man natürlich machen. Aber nur, wenn man die Kohle hat (so macht man das natürlich, wenn man klar in der Bohne, pardon, Birne ist). Oder man macht halt den „großen Coup“, schmeißt ein paar Milliarden in die Luft, zünde ein paar der Scheinchen noch an und freue sich über das tolle Feuerwerk. Wenn dann alles am Boden ist, ruft man bei unserem Wirtschaftsminister an und bettelt darum, Geld zu bekommen…. Spitze.
Aber, wer hätte den Koffein unterschätzt: Zur Rettung wird nun tatsächlich erwogen, die von wirtschaftlichen Fehlentscheidungen verursachte Schieflage aufzufangen. Der Steuerzahler dankt. Noch ein paar Milliarden Bürgschaft, die, wenn es schlecht kommt, verrauchen.

Was macht man falsch? Denkt man beim Einkauf bei Aldi vor der Kasse nach und überlegt sich, ob man überhaupt das Geld für den Einkauf hat?

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