T-Punkt Odyssee Teil 2

Erneut war ich diese Woche mal wieder Kunde im T-Punkt Mega Store. Natürlich nicht, weil ich den Laden und das Angebot so toll finde sondern weil (nun zum zweiten Mal) mein iPhone Headset defekt ist. Es hat, nach einem Tausch im Oktober 2008, die letzten Wochen auf einer Seite die Lautstärke auf knapp über Null gesetzt.
Also mit Quittung unter’m Arm in den Mega Store. Der Verkäuferin das Leid erklärt. Die wollte nun im ersten Step erklären, dass es auf das Zubehör nur ein halbes Jahr Gewährleistung gäbe.
Nach einer Erklärung Unterschied Gewährleistung <=> Garantie und meiner Nachfrage, ob Apple nicht 1 Jahr Garantie böte hat die gute Mitarbeiterin bei Ihrer „Mitarbeiter-Hilfshotline“ angerufen und nachgefragt. Ja, man könne das Headset einschicken. Hierzu wollte die gute Mitarbeiterin nur noch ein paaaaar Kleinigkeiten wissen. Mir war ja schon von der Prozedur im Oktober letzten Jahres bekannt, dass der Mitarbeiter nicht nur die (nachvollziehbare) Quittung sowie die Gerätenummer haben wollte. Auch sollte man die IMEI, seine Rufnummer und seinen Ausweis vorlegen. Nun wollte die gute Dame auch noch die Seriennummer der SIM Karte (WAS hat das mit einem Headset zu tun???) wissen. Um langes Diskutieren abzukürzen (nein, sie wollte nicht im System nachsehen, ich sollte doch einfach mal kurz ausbauen) eine Büroklammer genommen und die Karte rausgefummelt. Nun endlich konnte der gesamte Vorgang quasi für sie als erledigt angesehen werden. Ein Vorabaustausch wäre nicht vorgesehen. Headset kommt laut Serviceschein ja auch schon in 2,5 Wochen (!). Macht ja nix, man hört damit ja nur Musik und telefoniert….

Ich rechne einmal zusammen:
– 20 Minuten hat die Mitarbeiterin benötigt, um den ganzen Kram zu bearbeiten,
– das Headset wird von T-Mobile nach Flensburg geschickt
– in Flensburg wird das defekte Headset geprüft. Wir rechnen mal mit zehn Minuten inkl. Schreibkram.
– Das neue Headset wird mir zugeschickt.

Wenn man mal einen (Material-)Preis des Headsets von vll. 1,50 Euro ansetzt, so ist der Aufwand der „Überprüfung“ ein wirtschaftlich total unsinniger Weg. Dieser ganze Aufwand, der eigene Aufwand und der „glückliche“ Kunde machen das Headset ein vielfaches teurer als es wirklich kostet. Aber es gibt halt einen „vorgegebenen Weg“ bei der T-Com….. den muss man halt einhalten. Auch, wenn der total schwachsinnig ist.
Aber immerhin hat sie gemerkt, dass ich langsam immer genervter war. Um mir ein wenig entgegen zu kommen hätte sie die Möglichkeit, mir eine Gutschrift zukommen zu lassen. Aber das ginge natürlich nur, wenn ich einen Festnetz-Telefonanschluss aus dem Hause T-Com hätte. Gut, dass ich den nicht auch noch habe.

Danke T-Mobile. Ich weiß, warum die Kündigung schon vor einiger Zeit abgeschickt wurde…. Man fühlt sich bei solch zuvorkommender Bearbeitung ja richtig gut aufgehoben.

Update 04.03.2009
Mittlerweile habe ich nach nur einer Woche eine SMS erhalten, dass das defekte Gerät geprüft, getauscht und wieder auf dem Weg zu mir ist. Sollte also morgen ankommen…. Und dann geht die nächste T-Koma Aktion los: Ein für diese Zeit gekauftes Headset sollte die Unfähigkeit von T-Koma überbrücken und wird mit Erhalt der Rücklieferung überflüssig. D.h. ich werde mit dem Headset, welches ich neu wieder zurück erhalte, im Original Karton und Quittung in den Laden und will mein Geld zurück. Mal sehen, was dort morgen auf mich zukommt…
/Update
Update II, 06.03.2009
Und ohne viel Murren wurde das Headset (neu) im aufgemachten Karton zurück genommen und das Geld ausgezahlt. Allerdings hat auch diese Aktion wieder mehr als 20 Minuten gedauert. Woran lag’s? Naja, die Kollegin hat an die „Aufseherin“ gewartet, die wohl bei Auszahlungen wichtig ist. Da diese Kollegin noch einen Kunden hatte, dauerte es. Und schwupp, hat die gleich den nächsten Kunden rangewunken.
Aber ein wenig warten hat das Geld wieder zurück gebracht.
Viel Aufwand für einen wenige Euro Artikel…
/Update ENDE

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