Ubuntu Linux 9.10 mit ZTE MF110 oder 3565Z UMTS Stick /Update

Einen UMTS Stick am Notebook in Betrieb zu nehmen ist (auch unter Linux) keine wilde Hexerei mehr.
Einstecken, abwarten. Stick wird als CD ROM LW erkannt und automatisch gemountet. Danach kann man die darauf befindliche Windows-Software im Dateibrowser ansehen. Aber was soll man damit? Man will doch eigentlich nur einen Stick für eine 3G Verbindung einrichten und entsprechend nutzen.
Damit der UMTS Stick als UMTS Stick und nicht als Store-Device erkannt und genutzt werden kann, einfach diesen wieder auswerfen. Danach steht er als UMTS Stick zur Verfügung. Mit NetWork Manager oder einem anderen Konfigtool kann nun über diesen eine Verbindung angelegt werden.

Testweise habe ich meine Dual-SIM Karte von T-Mogel reingesteckt, konfiguriert und war innerhalb weniger Minuten online. Geschwindigkeit war nicht berauschend. Gut, kann an Tageszeit und Auslastung der UMTS Zelle gelegen haben. Aber Pingzeiten von mind. 300ms bis zu über 4000ms sind schon viel. Auch die sonstige Datentransferrate war nicht so hitverdächtig.
Wir halten mal zu Gute, dass die Zelle ausgelastet war. Und für einen Test reichte es aus.

Nun gab es einen weiteren UMTS Stick: Vodafone K3565Z (wie das Z schon verrät: von ZTE). Ich hätte nun im ersten Step erwartet, dass auch dieser (recht) problemlos läuft. Einstecken, warten, nichts. Dieser wird erstmal nicht als USB Mass Storage Device gefunden und nicht automatisch eingebunden. Man kann ihn also auch nicht direkt wieder auswerfen. lsusb zeigt, dass der technisch im USB erkannt wird. Aber diesmal möchte sich der NetworkManager nicht überreden lassen, damit zu arbeiten. Man kann ihn nicht als mobiles Zugangsdevice auswählen und damit auch nicht so einfach nutzen.
Weitere tests hiermit verkneife ich mir, da der zusätzlich noch mit der Vodafone Zugangssoftware versehen ist. Man könnte natürlich noch eine neue Firmware suchen und irgendwie reinbringen. Da der jedoch wieder weg geht (gekauft war ein 3520 von Hauwei; geliefert dieses Teil) will ich da ungerne noch dran rumschrauben.
Was noch negativ auffiel: Die SIM Karte ist zwar auch in einer kleinen Halterung eingebracht und lässt sich etwas rausziehen. Aber für eine Entnahme der SIM Karte muss man noch einiges an Fummelarbeit machen. Für Menschen mit großen Fingern eher unpraktisch.

Mal sehen. Sobald ich noch einmal einen Stick (und dann hoffentlich endlich den Huawei 3520) mein Eigen nennen kann, wird das noch mal genauer angeschaut. Und vll. auch noch mal mit anderen Anbietern.

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