Onlinebackup – der neueste Schrei

Onlinebackup ist der neueste Schrei. Anbieter stellen einem Speicherplatz „in der Wolke“ zur Verfügung. Irgendwo im Rechenzentrum. Angeblich alles mehrfach redundant gesichert, hohe Erreichbarkeit und schnelle Anbindung, gegen Datenverluste gesichert.
Aber wozu sollte man das machen, seine Daten irgendwo im Netz einem Anbieter anbieten und dort speichern? Und dann auch noch monatlich eine Summe X zahlen?
Mehrere Ideen kommen einem (oder zumindest mir) in den Sinn:
– Der Speicherplatz ist online verfügbar, und damit überall, wo man ist (wenn man ins Inet kommt).
– Backup: Man sichert seine wichtigen Daten zwar zu Hause. Zur Not auch auf einer externen Festplatte, die man nur für regelmäßige Backups aus dem Schrank holt. Aber was ist, wenn diese durch äußere Einflüsse (man nehme als Beispiel ein Feuer) zerstört oder den Weg aus der Wohnung findet (ja, es gibt Leute, die zwischen „mein“ und „dein“ nicht unterscheiden können…)?
– Zugriffe für andere: Es gibt ja den Fall, dass man einer Anzahl von Personen eine große Datei zukommen lassen möchte. Per eMail? Nein, das scheitert. Und ist wahrlich keine gute Idee. Mehreren Leuten einfach einen Link zuschicken, um auf die Datei zugreifen zu können ist natürlich die schönere Variante.

Und so kommt es, dass mir Strato eine Mail schickt mit der Werbung, dass man für einmalig Summe X ohne weitere Kosten Speicher online bekommt. 20 GB. Und nur für die ersten zig tausend Kunden. Und natürlich nur, solange man Kunde bei denen ist… Aha. Da ist also der Haken. Will man das? Will man mit (s)einer Domain für immer auf Grund dieses Produktes dort bleiben?
Überlegt: Brauche ich das? Nein. Eigentlich nicht. Aber halt nur eigentlich. Sicher gibt es auch für mich noch einen Nutzen. Speicher habe ich genug online. Also bräuchte ich das nicht wirklich.
Aber zum Probieren und vll. doch irgendwann einmal nutzen habe ich dann mal bestellt. Die Bestätigungsmail kam auch prompt. Mit dem Hinweis, dass auf Grund der hohen Nachfrage das ganze ein wenig dauern könnte.

Also heißt es abwarten. Mal sehen, wann es losgeht.

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