Onlinebackup/ -speicherplatz, die erste (R)Einsicht

Am vergangenen Sonnabend kamen dann (leicht verspätet) die Zugangsdaten für den Speicherplatz bei Strato, genannt „HiDrive“. Also gleich mal den Link in der Bestätigungsmail befolgt und die Zugangsdaten eingegeben. Tatsächlich, in dem Paket steht nun der Unterpunkt HiDrive.
Den also mal ausgewählt und in eine recht ansprechende Oberfläche geleitet worden, die die Konfiguration von Benutzeraccounts, einen Dateimanager, Backupeinstellungen usw. zulässt.
Eine Auflistung der unterstützten Verbindungen und Protokolle gibt Aufschluss darüber, wie man den Speicherplatz in „der Wolke“ ansprechen und nutzen kann. CIFS/ SMB, FTP, SFTP, rsync, WebDav, FTPS. Alles dabei. Gleich angegeben ebenfalls, welche Server anzugeben sind.

Also ist alles vorbereitet, um das mal zu testen. Mal sehen, was die Performance so sagt.

Natürlich werden, auch wenn das nur ein Test ist, die zu sichernden Daten verschlüsselt. Online Daten speichern, auf deren Systeme man keinen Einfluss hat? Nein. Absolutes No go! Datensicherheit ist auch hier unumlässlich. Und gerade hier. Über die Festplatte auf seinem Schreibtisch hat man (zumindest physikalische) Gewalt. Man kann (mit entsprechend großem Aufwand) sicherstellen, dass die Platte nur für die Personen zugänglich ist, die es auch darf. Aber bei Onlinespeichersystemen sollte man immer davon ausgehen, dass der Anbieter (ob nun gewollt oder ungewollt) Zugriff auf seine Daten hat. Gut, das mag bei seinen Sicherungen von irgendwelchen Programmen belanglos sein. Aber wer würde irgendwelche heruntergeladenen Programme auf Onlinespeichersystemen sichern? Das Runterladen aus dem „normalen“ Internet ist schneller und aktueller als irgendwelche Sicherungen, die man hier hätte. Also unnötig.

Schnell mal einen verschlüsselten Datencontainer von 5 GB erzeugt. Den könnte man (auch ohne Daten) schon mal hochladen. Aber das macht ja keinen Spaß. Noch ein paar Daten in den Container gelegt und los geht es: rsync ist dein Freund.

Was sich hierbei nun zeigt: Die Uploadrate eines normalen ADSL ist halt doch etwas bescheiden. Da dauert es doch schon mal etwas länger, bis alles da ist, wo es sein soll.

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