warum ich T-Mobile den Rücken zuwende

Seit nunmehr fast zwei Jahren bin ich Kunde bei T-Mobile. Warum? Weil Apple sich für Deutschland auf den Alleinvertrieb des iPhones mit T-Mobile geeinigt hat(te).
Und wie es halt war: Man wollte das Ding halt jetzt, sofort und ohne irgendwelche Auslands-Zusendeorgien haben. Dass dieses von Anfang an eher eine Knebelung als ein großer Spaß war, ist mal hier nebensächlich.
Nun ist die Zeit um. Und ich bin vor einiger Zeit mal am überlegen gewesen, ob ich (und wenn ja, warum ich) T-Mobile weiter behalte und mir wieder einige Monate einen Knebelvertrag ans Bein binden soll oder lieber nicht. Ein Grund, warum man das machen könnte: Es gäbe halt wieder ein subventioniertes Gerät (ein neues iPhone 3GS?). Aber ist das Grund genug, sich wieder 24 Monate zu binden? Brauche ich ein neues iPhone? Lohnt sich das?
Also mal verglichen, was auf dem Markt derzeit vorhanden ist. Da ist schon mit einem anderen Vertrag bei O2 war und dort sehr zufrieden war gab es für mich diese zwei Anbieter.
T-Mobile vs. O2. Der Kampf kann beginnen:
1. Punkt für O2: Das Netz ist bei mir zu Hause bei O2 besser als mit D1.
2. Punkt für O2: Nutzt man z.B. O2 o, so hat man keine laufenden Kosten für Gespräche, zahlt nur, wenn man es nutzt und hat einen „Kostenairbag“. Bei T-Mobile gäbe es auch einen Inklusive-Vertrag mit X Gesprächsminuten pro Monat. Aber nutze ich diese von unterwegs? Nein. Lohnt sich also nicht.
3. Punkt für O2: Internet-Inklusive Volumen. Bei meinem bisherigen iPhone Vertrag ist nur ein bestimmtes Kontingent inklusive. Danach kostet das. Aber richtig. Die lassen sich die Überschreitung quasi vergolden. Und O2? Da wird gedrosselt. Keine Gefahr, in eine Kostenfalle zu laufen.
4. Punkt für O2: Tethering ist gleich dabei, man ist frei. T-Mobile hatte sich hier in der Marketingabteilung was lustiges einfallen lassen. Man kam auf die Idee, dass man einen Zusatzbetrag in nicht unerheblicher Höhe verlangen wollte für den Fall, dass tatsächlich ein Kunde auf die Idee käme, sein Handy mit seinem Laptop zu pairen und unterwegs ins Netz zu gehen.
1. Punkt für T-Mobile: Subventionierung. Man erwirbt das Gerät für einen „günstigen“ Preis und zahlt durch den Vertrag das Gerät quasi in Raten ab. Bei O2 wäre nun kein Gerät dabei.

Sollte ich also nun in die Versuchung kommen, doch ein neues iPhone haben zu wollen müsste ich in den sauren Apfel beißen und ein iPhone für einen recht hohen (Anfangs)Preis käuflich erwerben. Rechnet man nun einmal alle Kosten über einen Zeitraum von 24 Monaten zusammen, so ist für mich O2 (trotz der etwaigen hohen Anschaffungskosten) billiger.

Klarer Sieger: O2.

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