Vuvuzela. Vuvu was?

Der Name Vuvuzela ist in der Presse ja nun tagtäglich zu lesen. Und noch viel schlimmer, auch zu hören.
Aber was heißt Vuvuzela eigentlich? So (oder ähnlich) könnte es im Duden im Jahre 2010 stehen 😉

Der Begriff Vuvuzela kommt aus dem fremdsprachigen Raum und heißt auf deutsch so viel wie Dröhntröte, Blastüte oder auch Nervkolben. Sie gehören zu der Gattung der Trötendödel. Vuvuzelas treten in der freien Wildbahn selten alleine auf. Meist sind diese in kleinen Rudeln mit mehreren männchen und z.T. auch einigen Weibchen anzutreffen, welche sich häufig durch ihr buntes Feder- oder Farbkleid von der Umgebung abheben. Ihr Äußeres ist sehr auffällig, häufig rot-schwarz und etwas gelb farbig.
Ihre lauten Rufe sind weit zu hören, womit sich die Vuvuzelas untereinander ihr Revier abgrenzen. Einige Vuvuzelas, abgetrennt von ihrem Rudel kommunizieren über ihre Rufe und finden sich so zusammen. Finden sich einige zusammen, so tröten diese auch gemeinsam im Chor. In großen Rudeln versuchen diese, eine Art „Baldverhalten“ oder auch Vergleich Ihrer Organe vorzunehmen. Je lauter, desto geringer sind Ausprägungen einzelner Partien vorzufinden.
Das Paarungsverhalten der, eigentlich aus Afrika stammenden, Vuvuzelas ist nicht weit ausgebreitet. Die Trötenheinis sind meist nicht mehr dazu in der Lage. Sie haben durch die Aufnahme der Rufe Ihre Bereitschaft zur Fortpflanzung abgelegt.

Leider wird das Vuvuzela-Vorkommen in Deutschland nur noch eine sehr kurze Zeit zu bewundern sein. Schon bald werden ihre Rufe leiser und klingen trauriger, bis diese wieder ganz verstummen…

Die WM wird ja hoffentlich für Deutschland bald beendet sein. Dann ist endlich wieder Ruhe 😉

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