wenn es mal etwas heller sein muss…

Taschenlampen sind für die Tasche da, das sagt ja schon der Name.
Für den hausgebrauch steht mir eine MagLite 3D zur Verfügung. Groß, schwer, stabil. Und mit Batterien (Akkus sind ja bekanntlich (außer man nimmt gute Eneloop o.ä.) nach einiger Zeit leergelaufen) hat man damit auch eine recht helle Halogen Lichtquelle.
Da aber Halogenlampen viel Strom für „viel Licht“ brauchen sind die Batterien häufig schnell leer. Oder man ist immer wieder am Akkus tauschen. Das nervt. Zumal man immer den Deckel aufschrauben, Akkus rauspulen, laden, einlegen, Deckel vorsichtig und auf’s Gewinde achtend aufschrauben.
Nächstes Problem: So ganz transportabel ist die auch nicht. Abends im dunklen mal ’nen Spaziergang im Wald mit der Lampe ist schon recht mühselig. Gut, man auch im Falle eines Falles die MagLite noch als „Argumentationsverstärker“ 😉

Aber, und die Zeit war nun fällig, es musste was neues her. Erste Überlegung: MagLite hat auch eine LED Variante der 3D auf dem Markt. Gleiches Fabrikat, gleiche Bauart, andere Lichtquelle. Alternativ gibt es einen Umrüstsatz für schlappe 20 Euro zu erwerben. Damit tauscht man seine Halogenfassung gegen eine LED aus und hat die Vorzüge der „neuen“ Technik, bei altem Gehäuse.

Oder, und vll. auch die bessere Variante, man kauft einfach mal was ganz neues. Eine andere, vll. auch kleinere Taschenlampe, die man zur Not auch immer mal mit dabei haben kann. Als Fahrradfahrer im Herbst/ Winter ist eine weitere Lampe vorne am Lenker auch nicht zu verachten. Eine Taschenlampe mit Halterung wäre nun die fast perfekte Kombination. Immer am Mann, beim Radfahren am Fahrrad, hell, lange Batterielebensdauer, lange Lampenlebensdauer.
Ein wenig rumsuchen führte mich zur Firma Zweibrueder, die durch deren Entwicklung der LedLenser© bekannt ist. Verschiedene Produktreihen für verschiedene Anlässe bieten für jeden etwas. Kleine Taschenlampen für den Schlüsselbund, mittlere für die Tasche und, als Krönung, eine Lampe, die man eher als Flak-Scheinwerfer denn als Taschenlampe betrachten kann. Die macht hell, richtig hell.

Die Entscheidung in Abwägung von Größe, Gewicht, Handlichkeit, Helligkeit und Preis ist letztendlich auf die P- (Professionelle) oder auch die T- (Taktische) Reihe gefallen. Große Unterschiede zwischen beiden gibt es nicht wirklich, die T-Reihe ist halt die taktische Variante.
Da Größe in diesem Fall auch mit zur Entscheidung beigetragen hat, wurde es die T7. Fast 14 cm lang, 200g schwer, mit 4 AAA Batterien betrieben und eine Leuchtweite von 200m sind die Werte, mit der diese Lampe aufwartet. Dazu noch ein Stoffholster für den Gürtel und eine Handschlaufe. Alles zusammen ist für unter 50 Euro zu haben. Für eine Taschenlampe eigentlich viel (zu viel) Geld. Aber es entschädigt die stabile, hochwertige Verarbeitung und, und das ist der absolute Hammer, die Leuchtkraft. Die Lampe ist mal hell, verdammt hell. Da kommt eine MagLite mit ihrer 1 Watt LED nicht mit. Gut, der direkte Vergleich beider Lampen fehlt hier und kann auch nicht erbracht werden. Aber faszinierend ist es schon, was die kleine Lampe an Licht macht. Ein heller, durchgängiger Lichtpunkt ohne blinden Fleck. Der Lichtkebel in der Größe veränderbar durch vor- und zurückschieben des Lampenkopfes (darin sitzt der Spiegel). Laut Beschreibung 200lm (Lumen) Lichtausbeute. Und das aus dem kleinen Ding finde ich schon beachtlich. Dazu sollen die Batterien noch eine recht lange Zeit von über 60 Stunden halten. Gut, die Stundenanzahl ist natürlich in geringster Leuchtstärke mit vollen Batterien angegeben. Ich glaube aber schon, dass die eine lange Zeit auch bei voller Leuchtstärke hält. Zumindest schon mal deutlich länger als es meine derzeitige MagLite es schafft.

Damit man selber einen Eindruck der Leuchtkraft bekommt, kann man sich ruhig mal die Beispielbilder auf der Seite von Zweibrüder ansehen. Die Bilder sind schon beachtlich. Und angeblich auch nicht aufgehübscht….


Hier noch einmal die Eckdaten zur T7:
Hersteller: Zweibrüder LedLenser©
Typ (Artikelnummer): T7 (7439)
Lichtquelle: Hochleistungs LED
Batterien: 4 Stk. AAA
Leuchtkraft: 200Lumen
Leuchtweite: 210m
Leuchdauer: 64 Stunden
Länge: 13,7cm
Gewicht: 198g
Zubehör: Gürteltasche, Handschlaufe, 4 Stk. Batterien
Verpackung: hochwertiger Karton, schwarz
(Alle Werte zu Leuchtstärke, Dauer usw. sind Herstellerangaben und natürlich im Optimalfall. Diese können variieren. Genaues zur Laufzeit der Lampe, Leuchtstärke usw. wird sich in den nächsten Wochen und Monaten unter realistischen Bedingungen zeigen.)


Fazit: Viel Licht. Für leider auch sehr viel Geld. Das ist derzeit aber auch das Einzige Manko, was sich bei den bisherigen Tests ergeben hat. Alles andere ist rundum überzeugend und erhellt einem die Dunkelheit.
Der erste Eindruck ist jedoch schon mal sehr gut… 😉


Shop für Taschenlampen und -zubehör:
http://www.flashlightshop.de

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines, Dokus und Tipps, Technikspielkram abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

1 Antwort zu wenn es mal etwas heller sein muss…

  1. Ja, gerade bei Taschenlampen macht der Einsatz der LED-Lampen viel Sinn. Interessant sind in diesem Zusammenhang auch die kleinen (wenn auch nicht so leistungsstarken – aber immerhin!) Taschenlampen, welche durch „Pumpen“ den Akku aufladen.

    Hier ist man vollkommen unabhängig von der Aufladung des jeweiligen Akkus. Wie bei einer Lichtmaschine im Auto kann man sie zugleich nutzen und aufladen. Der relativ geringe Stromverbrauch der modernen LED-Lampen kann somit auch hier ideal in der Praxis genützt werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert