FritzBox NAS am Linux Rechner nutzen

  FritzNAS? FritzWas?

NAS heißt „Network Attached Storage„. Das bedeutet im Klartext nur so viel wie „über Netzwerk angeschlossener Speicher“. In welchem Format und welches Protokoll (Samba, CIFS, NFS, AFP usw.) genutzt wird, ist hiermit noch nicht gesagt. Klar ist nur, dass der Speicher über Netzwerk erreichbar und von (mehreren gleichzeitig) Clients genutzt werden kann.

Die FritzBox’en bieten seit einiger Zeit eine einfache, aber ganz gute (leider mit JAVA Applet verseuchte) Oberfläche, mit der man per Webbrowser auf die auf einem an der FB angeschlossenen USB Stick oder Platte befindlichen Daten zugreifen kann. Hierdrüber hat man einen recht einfachen und komfortablen Zugriff auf diese Daten, kann diese herunterladen, neue abspeichern, ansehen usw. Dateien kann man sich direkt hierdrüber ansehen, mit Drag&drop Dateien hoch- bzw. herunterladen.
Das ist natürlich schön. Aber halt erstmal nur über den Webbrowser nutzbar. Der Zugriff über seinen Rechner über das „normale“ Dateisystem wäre schöner. Und das geht seit langer Zeit über die Freigabe als Samba/ CIFS Speicher. Diese Freigabe kann im Netzwerk per Samba/CIFS anderen Rechnern und Geräten zur Verfügung gestellt werden. Somit kann ein zentraler Speicherplatz im Netzwerk Daten für alle vorhalten.

Nun habe ich keinen Windows-Rechner sondern nur UNIX bzw. Linux basierte Rechner in meinem Netz. Samba, als eigentlich windowsbeheimatetes Protokoll, wird jedoch schon seit Jahren fast ohne Probleme auch unter Linux unterstützt. Hierdrüber kann man sich nun auch von seinem Linux/ Mac/ UNIX Rechner Zugriff auf den Speicher der Fritzbox herstellen und diesen gemeinsam nutzen.

Im Folgenden setze ich die Standard-IP der Fritzbox 192.168.178.1 ein. Hat man diese verändert, muss die natürlich passend geändert werden. Aber das muss ich jemandem, der vom Linux mounten möchte ja nicht wirklich schreiben 😉
Als OS setze ich ein Ubuntu Linux ein. Die Beschreibung lässt sich allerdings auf jedes andere Linux übertragen…


  NAS Freigabename (AVM Sprech: „Heimnetzfreigabe“) anpassen

Hat man also kein Interesse, den von AVM vorgegebenen Namen für die Freigabe zu verwenden kann man diesen seinen Wünschen entsprechend anpassen. Der Name für die NAS Freigabe lässt sich über die Konfigurationsoberfläche der FritzBox unter
    Heimnetz -> Speicher (NAS) -> Heimnetzfreigabe
einstellen bzw. verändern. Im Folgenden nenne ich diese Freigabe fritzbox-nas.
Nun sollte man diesen geänderten Namen im Netzwerk finden können. Mac (im Finder) und Ubuntu & Co. („mit Server verbinden“) zeigen einem diesen an.


  Mounten (nicht permanent) auf der Konsole

Um „nur mal temporär“ den Speicher der FritzBox 7270 zu mounten müssen zwei Dinge vorhanden sein: Der Freigabe-Name (siehe oben) der FB muss bekannt sein und ein Ziel, wohin der Speicher gemountet werden kann, muss existieren.
  Auf dem Rechner befindet sich ein Verzeichnis /media/fritzbox-nas. Hierher soll die Freigabe der FritzBox gemountet werden:

Linuxrechner$ # sudo mount -t cifs -o guest //192.168.178.1/fritzbox-nas /media/fritzbox-nas/
(Hiermit wird die NAS-Samba-Freigabe von der FritzBox mit der IP 192.168.178.1 nach /media/fritzbox-nas gemountet.)

Der Samba (bzw. CIFS) Speicher wird gemountet und steht dem Rechner „lokal“ zur Verfügung. Wir prüfen den erfolgreichen Mountvorgang durch einen Aufruf von mount auf der Konsole. Die Ausgabe zeigt einen Mountpoint mit Ziel /media/fritzbox-nas, dem genutzten Protokoll und weiteren Datei-/ Zugriffsoptionen (hier biespielsweise read-writable):

Linuxrechner$ # mount
  …. [andere Mounteinträge] ….
  //192.168.178.1/fritzbox-nas on /media/fritzbox-nas type cifs (rw,mand)

Ein df -h zeigt einem die Größe des Speichers und die verfügbare Kapazität an. Die Freigabe kann genutzt werden.
Man kann nun mit einem cd /media/fritzbox-nas/ in das Wurzelverzeichnis der Freigabe wechseln und auf dortige Verzeichnisse/ Dateien zugreifen. Die USB Festplatte/ der USB Speicherstick werden nun mit dem zugehörigen Namen angezeigt. Die anderen Verzeichnisse sind vom System der FB genutzt.


  Automatisches mounten per fstab

Funktioniert die Freigabe wie gewünscht lässt sich der Speicher auch „dauerhaft“ mounten. Startet der Rechner, so wird der Speicher automatisch eingebunden. Dieses wird durch einen Eintrag in der Datei /etc/fstab erledigt. Steht der Eintrag in der fstab, so kann über einen mount /media/fritzbox-nas bzw. umount /media/fritzbox-nas die Freigabe eingebunden bzw. wieder freigegeben werden.
Der Eintrag in der fstab muss so aussehen:

//192.168.178.1/fritzbox-nas /media/fritzbox-nas   cifs   guest,noauto  0 0
(alles in einer Zeile stehend!)

Hierdrüber kann man den Speicher der FritzBox über
Linuxrechner$ # sudo mount /media/fritzbox-nas
auf der Konsole mounten.
Soll der Speicher beim Booten automatisch gemountet werden ändert man die Option noauto in auto. Somit wird beim Booten der Speicher der FritzBox automatisch dem Dateisystem hinzugefügt und kann genutzt werden, ohne dass man diesen händisch hinzufügen muss.

Natürlich lassen sich auch die einzelnen Verzeichnisse jeweils einzeln nach Bedarf in der fstab einstellen und können einzeln für unterschiedliche Bedürfnisse gemountet werden.


  Ein Vorteil: Skriptfähigkeit

Durch den Zugriff auf den FB Speichers durch einen Linux Rechner ergibt sich auch die Möglichkeit, diesen Speicher scriptgesteuert zu nutzen. Beispielsweise kann man nun per rsync & Co. auf diesen Speicher zugreifen und Daten speichern, verändern bzw. auch löschen, Backups auf sein Strato HiDrive ablegen usw.


  Ein weiterer Vorteil: automatische Backups vom (Fax-)Speicher

Nicht nur Daten sondern auch eingegangene Faxe lassen sich nun automatisch sichern bzw. in seinen normalen Datenspeicher einsortieren.
Eingegangene Faxe werden auf dem Speicher der FB abgelegt. Schaut man beispielsweise in
  /media/fritzbox-nas/(USB-Speichername)/FRITZ/faxbox
Hierdrüber kann man nun seine als PDF gespeicherten Faxe abrufen. Und natürlich auch kopieren. Ein kleines Skript könnte beispielsweise die Faxe anhand der im Dateinamen hinterlegten Anrufernummer automatisch in passende Verzeichnisse auf seinem normalen Storage ablegen. Oder einfach nur zusätzlich zum backup’pen.
Das eigene Skript könnte also stündlich das „Faxverzeichnis“ auf dem Speicher prüfen und ein neues PDF anhand der Nummer im Dateinamen in ein passendes Verzeichnis auf dem eigenen Rechner ablegen. Das setzt natürlich voraus, dass man häufiger von dieser Faxnummer Faxe erhält und die Nummer bekannt ist und übertragen wird….


  Weitere Vorteile: Internet-WebDAV-Speicher (HiDrive & Co.)

Hat man die NAS Freigabe der FritzBox auf seinem Rechner gemountet, so steht einem am Rechner auch gleich ein auf der FB per WebDAV gemounteter „Internet-Speicherplatz“ (also beispielsweise Strato HiDrive usw.) zur Verfügung und muss nicht zusätzlich auf dem Rechner gemountet werden. Die FritzBox stellt also die Verbindung zum Internet-Speicherdienst her und mountet diesen in die Freigabe als „Online-Speicher“.
Nun kann man direkt unter /media/fritzbox-nas/Online-Speicher den WebDAV Speicher nutzen. Also muss sich nur ein Client per WebDAV anmelden und gibt diesen Speicher wiederum an andere Clients im LAN weiter. Spart den Aufwand der Einrichtung auf jedem Client.


  Weitere Vorteile: DLNA Medien-Streaming

Neben der Freigabe per Samba/ CIFS können die Daten ebenfalls per DLNA abgerufen werden. Neuere Fernseher und andere Media-Boxen verbinden sich quasi automatisch mit dem FritzBox NAS und spielen die darauf befindlichen Daten ab. Die FritzBox liefert somit die Video-, Bild- oder Audiodaten als „Mediensammelbox“ an entsprechende Geräte aus, die diese per Streaming wiedergeben können.
Und natürlich kann auch ein Smartphone mit DLNA Freigaben umgehen. Ohne viel Aufwand ist ein passender DLNA Client für das iPhone gefunden (Beispielsweise: Media Link Player Lite) und installiert. Nach dem Starten findet die App die im LAN befindlichen DLNA Freigaben automatisch. Die auf dem DLNA Speicher (also der FritzBox) befindlichen Mediendaten werden, unterteilt in Filme, Musik und Bilder, im Client zur Auswahl und Widergabe gestellt. Hierbei ist es relativ unerheblich, in welchem Verzeichnis die Mediendaten gespeichert werden. Auf dem USB Speicher kann man sich verschiedene Ordner anlegen, die vom DLNA Client sortiert in der passenden Kategorie angezeigt und zur Auswahl angeboten werden.
MP3, Filme und Bilder werden vom Client nun wiedergegeben (sofern das Format unterstützt wird). Die große Musiksammlung gelangt hierdrüber ohne viel Aufwand auf das iPhone und belegt auf diesem keinen Speicher….
In der gemounteten Freigabe kann man einfach mal im Verzeichnis /media/fritzbox-nas/(USB-Speichername/ ein Verzeichnis Musik anlegen und in dieses ein paar MP3s ablegen. Nach einiger Zeit warten hat die FritzBox diese in die interne Medien-Datenbank übernommen und der DLNA Client zeigt die MP3s in der Musikauswahl an.

  Was hat das nun mit Samba/ CIFS zu tun?
Nun ja. Irgendwie müssen die Daten ja auf die FritzBox gelangen. Hat man sich seinen Speicher auf der FritzBox am Rechner gemountet kann man damit die Mediendaten einfach und unkompliziert vom Rechner auf die FritzBox bewegen. Ein kleines Skript geschrieben, welches die MP3s nach Wunsch (Playlist o.ä.) vom Rechner auf die FritzBox bewegt. Oder man möchte für einen speziellen Fall nur ein paar Dateien anderen DLNA fähigen Clients (Fernseher, Spielekonsole usw.) freigeben ohne sich auf der FritzBox durch Unmengen an Daten klicken zu müssen.
Die Vorauswahl an MP3s wird auf der FritzBox hinterlegt, das iPhone zur Wiedergabe genutzt. Die Musik kommt somit per WLAN „over the air“ in das iPhone. Dieses an einen passenden Verstärker angeschlossen findet wiederum den Weg in die Anlage (sofern diese nicht auch schon DLNA fähig ist).
Schöne neue Technikwelt 😉
Leider kann der Client nicht mit allen bekannten Medien-Filmformaten umgehen. Die Auswahl ist doch recht überschaubar. Man sollte sich also nicht wundern, wenn man die Filme nicht alle wiedergeben kann.


  Was wäre noch besser?

Ideal wäre es: Die Freigabe auch per NFS. Das zugrundeliegende Betriebssystem einer FritzBox ist ein angepasstes Linux. Leider bietet die FritzBox nicht von Haus aus eine Freigabe per NFS. Dieses Protokoll ist unter Linux/ UNIX ein ideales Netzwerkprotokoll und ist in quasi jeder Distribution direkt mit drin. Warum baut AVM nicht einfach dieses Protokoll mit ein? Damit hätte man direkt von jedem LInux-Rechner einen Zugriff auf den Speicher. Wozu also der Umweg über Samba/ CIFS?
Man kann nur hoffen, dass AVM in einer der kommenden Firmware-Versionen diese Unterstützung nativ einbaut.


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22 Kommentare zu FritzBox NAS am Linux Rechner nutzen

  1. Hi,
    super Anleitung!

    Bei mir hat das Paket smbfs gefehlt, sonst kommt folgende Fehlermeldung:

    mount: //192.168.0.1/FRITZ/ ist kein gültiges blockorientiertes Gerät

    Ein rsync Service auf der Fritzbox wäre auch nicht schlecht! Somit könnte man Backups erstellen, ohne den cifs/ftp Umweg.

    • rotzoll sagt:

      Gern geschehen 😉

      Rsync wäre natürlich ideal. Von Haus aus aber wohl in den nächsten tausend Jahren eher nicht zu erwarten. Dafür
      ist die Zielgruppe wohl (laut AVM) zu klein…. Schade.

      Deine URL werde ich mir mal merken. Scheint, als kämen da bald auch interessante Artikel.

      gruß,
      malte

  2. Lars Dörries sagt:

    Super,
    danke es hat hat auf Anhieb geklappt, die einzigen 30 Sekunden die ich „verschwendet“ habe, war beim download und der Installation.
    Gruß
    Lars

  3. Hendrik sagt:

    Mit Freetz gehen auch Freigaben als NFS

    • rotzoll sagt:

      Hej,
      grundsätzlich ist das richtig. Aber eigentlich möchte man sowas direkt in der Original-Firmware haben.
      Natürlich kann man sich mit etwas Aufwand Freetz bauen und installieren. Aber das ist ja nicht das, was man
      üblicherweise machen möchte. Ich möchte sowas, sofern es denn technisch möglich ist (und das ist es ohne
      Probleme) direkt vom Hersteller haben.

      Danke und Gruß,
      malte

  4. Tom Sturm sagt:

    Danke für diesen Beitrag!
    Bei mir hats auf Anhieb funktioniert. Ich verwende Linux ElementaryOS und Fritz!NAS wird bei mir permanent gemountet. Funktioniert tadellos, übrigens auch mit dem Webdav von Box.Net . Einen Nachteil hat das Ganze allerdings: der angeschlossene USB-Speicher läuft nur, wenn er im ntfs-Format vorliegt. Eine ext4-formatierte Platte wird von der Fritzbox (bei mir die 7330) nicht erkannt/akzeptiert. Was toll wäre, wenn man jedem Benutzeraccount eine bestimmte Partition via fstab mounten könnte… In der jetzigen Konfiguration haben alle User Zugriff auf den gleichen Speicher (was z.T. natürlich auch Sinn macht 😉 )

    Danke nochmal an rotzoll!

  5. Jens sagt:

    Bei mir klappt das auch soweit, und rsync kann die Dateien auf fritzbox-nas syncen, aber es kommen einige Fehlermeldungen, weil es rsync anscheinen nicht erlaubt, die User bzw Rechte zu ändern.

    rsync: chown „/mnt/backup/WD /backup/beispieldatei“ failed: Permission
    denied (13)

    Wie könnte man da noch abhelfen?

    Ansonsten Klasse Anleitung

  6. Sindbad6 sagt:

    Hallo rotzoll,

    zunächst Danke für die sehr ausführliche Anleitung.
    Statt der IP-Adresse kann man auch den, wie ich finde, universelleren hostname „fritz.box“ der Fritzbox verwenden.

    Gruß Sindbad6

    • rotzoll sagt:

      Hej,
      ja, kann man machen. Aber nur, wenn man auch die FritzBox als DNS Server verwendet. Sollte man also andere DNS-Server-Konstrukte nutzen fällt das flach 😉

  7. alexander sagt:

    Hallo, ich habe die Beschreibung auch versucht, dass manuelle mounten funktioniert. Leider kommt beim automatischen mounten der Hinweis, dass das die Fritz-Box nur mit root-rechten gemountet werden kann. Wie kann ich hier Abhilfe schaffen ?

    mfg Alexander

  8. gneiss sagt:

    Tja, leider geht das mit der neuen 7272 so nicht mehr !?!
    Die Freigaben sind wohl irgend wie anders benannt (nur wie)?
    Bisher ging das bei mir mit meiner alten, leider defekten 7270v1 mit:
    – //192.168.178.1/SanDisk-Ultra-01
    für den USB-Stick (Name des Sticks wurde von der Box fest als Freigabename verwendet)
    – //192.168.178.1/Online-Speicher
    für den Online Speicher

    Irgend was ist bei der neuen Firmware anders ??
    Via FTP komme ich (wie gehabt) mit:
    ftp 192.168.178.1
    auf den USB-Speicher

    In der Web-Oberfläche kann ich auf beide Speicher (via https) zugreifen.

    Hat jemand eine Idee ??

  9. Ralf sagt:

    Hallo Rotzoll

    Mal eben nen „Danke Schön“ für Deine Mount Linux Anleitung hier. Hat alles „Out the Box“ geklappt. Keine 5 Min Arbeit 🙂 Nun kann der USB Stick an der Box von allen 3 Rechnern die dranhängen parallel genutzt werden. Klasse Sache.

    Gruß Ralf

  10. Hans-Ulrich sagt:

    … danke für die Anleitung … funktioniert so auch an einer FRITZ!Box 6490 Cable …

    Allerdings:

    rsync -axv –delete –one-file-system /local/home/hu/Audio/ /network/FritzBox/Audio/

    bleibt nach c.a. 10GB Daten hängen ohne Fehlermeldung. D.h. die Datenübertragung pausiert auf einmal ohne dass Fehlermeldungen in der /var/log/messages erschienen oder auf der Fehlerkonsole der Fritz-Box. Es passiert einfach nichts mehr und man bekommt auch keinen Shell-Prompt mehr zurück (auch nach 10 Stunden nicht).
    In einer anderen Shell kann man jedoch problemlos weiterhin auf das Fritz-CIFS-Netzwerklaufwerk zugreifen (lesend und schreibend). Einen Kontakt zur AVM Hotline habe ich mir erspart, da meine Erfahrungen in der Vergangenheit, wenn man sich etwas abseits sog. DAU-Fragen bewegt, mehr als ernüchternd waren.

    Eine Synchronisation über lftp funktioniert ohne Probleme. Allerdings betrug bei meinen Tests die mittlere Übertragungsrate via lftp 1,3 MByte/Sekunde (bei 80 GByte Daten). Per rsync betrug die Übertragungsrate knapp über 10Mbytes/Sekunde (brach aber wie gesagt nach c.a. 10 Gbyters von 80 Gbytes ab).

    Alles in Allem wirkt die NAS-Lösung von AVM/Fritz alles Andere als ausgereift. Vergleiche mit einfachsten NAS-Lösungen von QNAP oder Zyxel verbieten sich gänzlich. Der Support von AVM ist blitzschnell aber völlig überfordert, sobald man technisch tiefgreifendere Fragen stellt.

    Zusammengefasst: ich hatte keine Erwartungen an die NAS Lösung von AVM/FRITZ und wurde trotzdem enttäuscht.

    • rotzoll sagt:

      Leider ist die FritzBox wirklich nur als Notlösung eines NAS gedacht und nicht mit „ausgewachsenen“ Systemen von QNAP, Synology oder auch ein FreeNAS zu vergleichen. Allein schon USB2.0 bei der 7390 (USB 3 ab 7490), die CPU Leistung usw. sprechen gegen eine performante Lösung.
      Aber als Zwischenspeicher, um mal kurz ein paar Dateien im Netz verfügbar zu machen vll. brauchbar.

      Gruß,
      Malte

  11. Norbert sagt:

    danke für die Anleitung,

    zur offenen Frage nach den Freigabenamen:
    mit smbclient -L 192.168.178.1 [-U ]
    werden die Freigabenamen aufgelistet,
    beim mount sollte ggf noch -o user= ergänzt werden.

    Gruß
    Norbert

  12. Udo sagt:

    Hi,

    ich erhalte folgende Fehlermeldung:

    mount error(13): Permission denied
    Refer to the mount.cifs(8) manual page (e.g. man mount.cifs)

    Leider bin ich nicht der Experte für Linux, eher der Anwender …
    Hat jemand eine Idee für mich, was ich falsch gemacht habe?
    In Anwendung: FB 7390 mit Fritz!OS 06.30 und Ubuntu 14.10

    Vielen Dank für Eure Hilfe.

    Grüße
    Udo

  13. hans sagt:

    Hallo, das mit dem rsync stehen bleiben kann ich leider nur bestätigen….
    bei meiner 6490 kann ich Problemlos 30 GB und mehr via Copy/Paste verschieben, die gleichen Verzeichnisse aber mit rsync abzugleichen führt auch zu einem „Stehenbleiben“ bis in alle Ewigkeit von rsync.

    rsync -a -v –delete /media/meinstick/ /home/ich/FRITZBOXNAS/fritz_usb_500/meinstickgesichert/

    sind ist mein Befehl mit dem ich sonst seit Jahren gut gefahren bin :).

    Vielleicht hat das ja jemand schon gelöst? Die Geschwindigkeit der Fritz-NAS würde mir ansonsten lange genügen da sie ja nur als Backup für meinen Stick dienen soll…

  14. Fabian Briese sagt:

    Hallo, seit einem der letzten Updates unter Ubuntu 16.04.3 kommt folgender Fehler:
    mount error(112): Host is down
    Refer to the mount.cifs(8) manual page (e.g. man mount.cifs)

    Lösung ist das hinzufügen folgenden Befehls hinter dem cifs:
    vers=1.0

    Ubuntu verwendet jetzt Standardmäßig eine höhere Version als 1.0 und damit kommt die Fritz!Box nicht zurecht. Der befehl erzwingt die alte Version. Vollständiger Befehl für die /etc/fstab:
    //192.168.178.1/FRITZ.NAS/fritzbox-nas /media/fritzbox-nas cifs users,username=USER,passwd=PASSWORD,vers=1.0,uid=1000,gid=1000 0 0

    Grüße Fabi

  15. Fabian Briese sagt:

    Hallo Udo, ist zwar schon verdammt lange her… aber du musst diesen Befehl hinzufügen damit es funktioniert:
    vers=1.0

    • Andreas sagt:

      Hallo Fabian,
      ich muss mich kurz bedanken!
      Habe Stunden mit dem Versuch verbracht den Fehler „mount error(112): Host is down“ zu lösen.

      Hier fand ich das erste Mal den Hinweis auf vers=1.0

      VIELEN DANK!

      Grüße aus München
      Andie

  16. Simon sagt:

    Ich bekomme beim versuch meine Fritzbox7580 Freigabe in Debian zu mounten per CIFS

    mount error(115): Operation now in progress
    Refer to the mount.cifs(8) manual page (e.g. man mount.cifs)

    Kann auch per FTP bzw. SMB über Thunar nicht zugreifen da er immer wieder Verbindungstimeout bekommt

    Kann mir eventuell einer von euch weiterhelfen?

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