Faxe(n) machen – remote CAPI mit FritzBox, Hylafax oder wie jetzt?


„Aus Gründen“ möchte ich derzeit mal wieder ausgehend Faxe verschicken. Faxe sind im Jahre 2012 bei einigen Unternehmen noch immer der einzige Weg, einigermaßen brauchbare Antwortzeiten auf Anfragen zu erreichen. Per eMail erreicht man häufig leider nur die „Frontschweine“, die sich aus Textbausteinen unpassende Antworten zusammenwürfeln ohne die Anfrage/ Bitte/ Wunsch-Mail vorher gelesen (und vor allem verstanden!) zu haben.
Faxe scheinen bei diesen Unternehmen häufig einen anderen Weg zu nehmen und erreichen meist Personen, die das gelesene Wort auch verstanden haben und umsetzen können. Daher kommt man auch heute noch ohne Fax nicht wirklich aus.

Eingehende Faxe erhalte ich über meine FritzBox, die mir die eingegangenen Faxe als PDF zustellt. Wirklich ideal, aber leider nur für eingehende Faxe möglich. Noch gibt es über die FritzBox leider keine Möglichkeit, ein PDF hochzuladen, eine Nummer einzugeben und dieses dann direkt aus der FritzBox zu verfaxen. Ausgehende Faxe sind also das größere „Problem“ wenn man nicht nicht jedes Fax erst ausdrucken, ins Fax legen und dann wegfaxen möchte.
Da muss es im Jahre 2012 ja auch etwas in digitaler Form geben… 😉



Also habe ich mich mal umgeschaut. Die Ergebnisse für Nutzer freier und offener Betriebssysteme (Linux/ Mac OS-X) sind leider allesamt nicht wirklich ideal, aber ich habe was gefunden was meine minimalen Anforderungen erfüllt. Man muss damit leider auf ein paar schöne Features verzichten, erfüllt aber trotzdem seinen Zweck: Faxen.


  Remote CAPI mit FritzBox und Mac oder Linux – leider nein

Als Benutzer einer FritzBox ließe sich mit remote CAPI die FritzBox als Gateway ins Festnetz (analog/ ISDN) zum Faxen ausgehend nutzen. Wenn man denn CAPI auf Linux und Mac hätte. Für Windows wäre es kein Problem, hier gibt es auch die FritzFax Software von AVM zum herunterladen. Soll angeblich ganz gut funktionieren. Aber halt unter Windoof. Hat also bei mir keine Chance und es muss was her, was ich einsetzen kann. Irgendwas brauchbare für Mac oder Linux. Und da ist die Auswahl leider (wer hätte es gedacht) recht klein. CAPI kommt halt aus der Windows Welt und ist leider nicht Richtung Mac oder Linux gewandert. Die paar wenigen Versuche, die ich für brauchbar erachtet habe habe ich mal zusammengefasst:

  fritz.mac Suite 2 (Mac OS-X) – und die FritzBox fährt an die Wand

Eine Software, die einem eine CAPI Integration auf den Mac bringen soll ist die fritz.mac Suite 2. Eigentlich eine schöne Geschichte: Alle Funktionen wie Telefonbuch, Anruflisten, Anrufsignalisierung, Faxe ein- und ausgehend usw. sind über diese Software nutzbar. Anbindung erfolgt über CAPI per IP an die FritzBox. Nur wenige Dinge (Anrufmonitor) muss man auf der FritzBox aktivieren, damit dieses Tool funktionieren soll. Theoretisch jedenfalls…
Die installierte Testversion (Vollversion mit Wasserzeichen bei Faxen, 30 Tage Testzeitraum) kann von der Herstellerseite heruntergeladen und genutzt werden. Alle Versuche, fritz.mac Suite 2 zum Laufen zu bekommen sind allerdings gescheitert. Sobald diese Software auf einem meiner Macs läuft wird die FritzBox massiv gestört. Diese hat dann eine so hohe load, dass Sprachaufzeichnungen auf dem AB nur noch abgehackt sind, Telefonate auch kaum mehr möglich sind. Was genau das verursacht, ist mir nicht ersichtlich. Auch ohne dass man etwas macht passiert dieses. Sobald man dann noch etwas gemacht hat (beispielsweise ein Fax verschicken) ist es gänzlich vorbei. Das ist sogar reproduzierbar. Ob es an der FritzBox liegt? Mittlerweile sind schon drei verschiedene Firmware-Versionen auf der FritzBox getestet worden. Alle Versionen zeigen dieses Verhalten. Von einem Fehler der FritzBox gehe ich also nicht aus.

Eine Anfrage an den Hersteller der Software fritz.mac Suite 2 mit meinem Angebot, gemeinsam diesen Fehler zu suchen und hoffentlich dann auch zu finden wurde leider mit einer Antwort, bestehend aus Mailschnipseln, beantwortet. Zwar nett, dass mir eine Anleitung zur Installation bzw. Deinstallation der Software gemailt wurde, das war aber gar nicht meine Frage. Vielleicht muss ich denen ja auch nur ein Fax schicken um zu erfahren, wieso die Software die FB an die Wand fährt 😉
Auch schade. Vom Aussehen und Funktionsumfang war ich angetan. Und die 30 Euro für die Vollversion hätte ich ebenfalls gerne ausgegeben. Aber wenn die nicht geht und der Hersteller kein Interesse hat, bleibt diese Software auch erstmal weg.
So bleibt mein MacMini mit aktueller OS-X Version und natürlich aller installierter Updates weiter ohne CAPI. Die Software wäre sicherlich eine gute Variante gewesen, aber der Zweck rechtfertigt derzeit den nötigen Aufwand zum weiter Fehler suchen nicht.

  ffgtk (Linux) – schöne Idee, sollte die auch wirklich funktionieren

Eine Linux Software namentlich fritz fun gtk, kurz ffgtk soll eine CAPI Anbindung an die FritzBox bieten, einen Faxdrucker zur Verfügung stellen und ähnlich der AVM Software Anrufmonitor, Faxe und weitere Infos bieten.
Von den Bildern her eine schöne Geschichte, sieht recht passabel aus und bietet das, was man haben möchte.

Leider ist auch ffgtk, zumindest bei mir unter Ubuntu 12.04, nicht nutzbar. Jeder Versuch, die Verbindung zur FB herzustellen bricht ab, das Programm reagiert dann nicht mehr und muss abgeschossen werden.
CAPI und Anrufmonitor sind aktiviert. Auf der Konsole (und in den debog-logs) findet man dann noch ein paar Infos und den Vorgang der Abfragen bei der Einrichtung eines neuen Profils. Aber weiterhelfen tun die einem leider auch nicht:

………
10:47:34 fritzBoxGetActivePorts(): Get active ports…
10:47:34 saveDebugData(): Saving to file /tmp/fritzbox-check.html
10:47:34 fritzBoxLogin(): pnChallenge ‚12345678‘
10:47:34 fritzBoxLogin(): Response: ‚12345678-aaaaaaabbbbbbbbbbbcccccc‘
10:47:34 saveDebugData(): Saving to file /tmp/fritzbox-login.html
10:47:34 fritzBoxLogin(): Login successful!
10:47:34 fritzBoxLogin(): LoggedIn: 1
10:47:38 saveDebugData(): Saving to file /tmp/./fritzbox-getactiveports.html
10:47:38 readMsn(): MSN0 123
10:47:38 readMsn(): MSN1 234
10:47:38 readMsn(): MSN2 345
10:47:38 readMsn(): MSN3 456
10:47:38 readMsn(): MSN4 567
10:47:38 readMsn(): MSN5 678
10:47:38 fritzBoxGetActivePorts(): Adding to port 1, name ‚analoger Port 1‘
10:47:38 fritzBoxGetActivePorts(): Adding to port 2, name ‚analoger Port 2‘
10:47:38 fritzBoxGetActivePorts(): Adding to port 51, name ‚ISDN 1‘
10:47:38 fritzBoxGetActivePorts(): Adding to port 620, name ‚SIP 1‘
10:47:38 fritzBoxGetActivePorts(): Adding to port 621, name ‚SIP 2‘
10:47:38 fritzBoxGetActivePorts(): Adding to port 622, name ‚SIP 3‘
10:47:38 fritzBoxGetActivePorts(): Adding to port 623, name ‚SIP 4‘
……..

Dann passiert einfach nichts mehr. Keine Regung auch über einen längeren Zeitraum.
Was dort hinderlich im Wege ist, das Profil neu anzulegen, ist mir nicht ersichtlich. Und aus Gründen von Zeitmangel besteht bei mir derzeit auch kein großes Interesse, dieses weiter zu analysieren und nachzuforschen. Ich nehme es nach mehreren Versuchen einfach so hin und akzeptiere, dass ffgtk derzeit bei mir leider nicht laufen will.

Sehr schade, ffgtk wäre sicherlich eine sehr gute Lösung gewesen. Einfach vom Linux Rechner aus per remote CAPI über die FritzBox faxen. Kein Gerät muss extra angeschlossen werden und verbraucht Strom. Keine neuen Kabel müssen gelegt werden. Super Idee, wenn die Software denn klappen würde…
Da auch hier der Aufwand, einen möglichen Fehler zu finden oder auch weiter zu debuggen nicht im Verhältnis zur Notwendigkeit steht ist auch ffgtk ersteinmal wieder runtergeflogen. Vielleicht in ein paar Wochen oder Monaten noch einmal. Ich werde es immer mal wieder probieren und hoffen, dass es entweder irgendwann geht oder ich Zeit und Muße finde, daran weiter zu analysieren…


  HylaFax – Faxserverkomplettlösung

Mit Kanonen auf Spatzen schießen wäre wohl zutreffend: HylaFax ist eine komplette OpenSource Faxserverlösung. Wäre komplett übertrieben, sich hiermit auseinander setzen zu müssen. Trotzdem habe ich es unter Ubuntu 12.04 einmal (zumindest eine kurze Zeit lang) gemacht.
Erfolg nach einiger Zeit: Keiner.
Die Pakete und deren Abhängigkeiten scheinen zur Zeit etwas kaputt zu sein. Es will sich nicht erfolgreich installieren lassen und erfordert mir, neben den Paketen hylafax-server und hylafax-client noch zu viele Pakete, die ich nicht brauche/ haben will. Exim4 und weitere sollen mitinstalliert werden.

Fazit: Nach 30 Minuten rumärgern mit fehlerhaften Paketabhängigkeiten ist das Thema HylaFax für mich erstmal erledigt. Ich will mich nicht mit unnötiger Fehlersuche rumärgern müssen und brauche Hylafax nicht. Es gibt auch andere Lösungen….


  efax – Linux Faxtool aus dem Jahre 2006

Eine Software in der Version 0.9a-001114 Copyright 1999 Ed Casas, compiled Jun 21 2006 04:57:11 sollte einen eigentlich aufschrecken. Da wir hier aber von Fax reden und Technik einsetzen, die auch Jahre alt ist muss dieses ja nichts schlechtes bedeuten. Ist halt gute Software, gut abgehangen und funktioniert. Was man ja von manch neuer Software nicht immer behaupten kann 😉

Erste Sichtung des Funktionsumfangs: Die Software könnte eigentlich genau das machen, was ich will. Einfach mal ein Fax verschicken. Mehr nicht. Den restlichen Voodoo mit Zusendung von eingegangenen Faxen per eMail, Faxempfang, einer WebGUI usw. brauche ich nicht.

Also auch dieses Tool etwas genauer angesehen.
Installation: Nach wenigen Minuten erledigt. Erstes Fax nach ebenfalls nur wenigen Minuten verschickt. Genau so sollte es sein…


  In Langform: Installation von efax

Efax ist in den Ubuntu Quellen verfügbar und kann mittels Paketmanager installiert werden:

Shell># sudo apt-get install efax

Kurz darauf ist efax installiert. Keine großen Abhändigkeiten, kein Paketwust, der mit installiert wird. Einfach nur das Tool. Ein kurzer Aufruf von efax --help gibt einem eine kurze Übersicht der Optionen und Einstellmöglichkeiten. Senden und empfangen soll einfach möglich sein. Ein paar weitere Optionen geben noch einiges mehr mit. Device, Übertragungsgeschwindigkeit, AT Befehle, Nummer usw. usf.

  Welches Device hat das Modem?

  Nun müssen wir herausbekommen, welches Device („Gerätebezeichnung“) das Modem nach dem Anschluss an den USB Port bekommen hat. Da ich weiß, dass mein Modem unter Linux (und das sogar per USB ;-)) funktioniert war ich also nicht überrascht, in dmesg folgende Zeilen vorzufinden:

[28529.416093] usb 2-2: new full-speed USB device number 2 using ohci_hcd
[28533.299387] cdc_acm 2-2:2.0: ttyACM0: USB ACM device
[28533.304420] usbcore: registered new interface driver cdc_acm
[28533.304431] cdc_acm: USB Abstract Control Model driver for USB modems and ISDN adapters

Damit wird das Modem als /dev/ttyACM0 erkannt und steht dem System zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um recht robuste USB Technik von Elsa, Mikrolink USB Modem. Es lag nun zwar ein paar Jahre in der Kiste rum, macht aber noch immer das, was es soll. Halt abgehangene Technik. Wie ISDN ja eben auch.

Andere Modems (seriell) werden natürlich anders angesprochen: Meist ist es /dev/ttyS0. Interne, „falsche“ Modems (meist in Laptops zu finden und eine Kombination mit der eingebauten Soundkarte) sind häufig nicht wirklich zur Mitarbeit zu bewegen. Da würde ich mir persönlich auch keine große Mühe machen. Verschenkte Zeit…

  Ausgehend faxen – Der Konvertierungsprozess…

  Leider kann man nicht direkt PDFs als Fax versenden. Damit kommt efax nicht zurecht. Auch PostScript (PS) Dateien sind zu modern. Einzig TIFF-G3 Dateien können von efax ohne Probleme verfaxt werden. Da man solche Dateien eher selten vorliegen hat muss man diese also erstmal konvertieren und „faxfähig“ machen.

Mit dem Ghostscript tiffg3 Treiber kann man kompatible TIFF-G3 „Faxdateien“ erzeugen, die sich dann mit efax verfaxen lassen. Wir erstellen aus einer PDF Datei eine DIN-A4 große Tiff-G3 Datei. Die Eingabedatei heißt hierbei faxeingabedatei.pdf, die Ausgabedatei(en) faxdatei.xyz werden durchnummeriert (sofern mehrere Seiten erstellt werden):

Shell># gs -q -sDEVICE=tiffg3 -sOutputFile=faxdatei.%03d -dNOPAUSE -dBATCH -dSAFER=true -r204x196 -sPAPERSIZE=a4 -dFIXEDMEDIA faxeingabedatei.pdf

(alles als eine Zeile)

Dieser Aufruf konvertiert die PDF Datei „faxeingabedatei.pdf“ in das benötigte high-resolution (vr=1) Tiff-G3 Faxformat. Wir erhalten dann eine Datei faxdatei.001, die dem System dann als „TIFF image data, little-endian“ vorliegt.

Danach kann diese mit efax direkt von der Konsole verfaxt werden. Im Aufruf mitgegeben wird das zu nutzende Device des Modems (ttyACM0), die Zielnummer (0112233445560), eine zu übermittelnde „Caller-ID“ und die zu verfaxende Datei(en):

Shell># sudo efax -l „+49 123 4567890“ -d /dev/ttyACM0 -w -t 0112233445560 faxdatei.001

(alles eine Zeile; -l „+49 123 4567890“ wird die Absender-Fax-ID gesetzt, die auf’s Fax gedruckt wird.)

Es wird über das Device /dev/ttyACM0 die Datei faxdatei.001 an die Zielnummer 0112233445560 gefaxt. Man sieht auf der Konsole noch ein paar Meldungen über den Rufaufbau, Annahme der Gegenseite, Kennung, Übertragungsgeschwindigkeit und dann auch den erfolgreichen Abschluss.
Es sieht dann ungefähr so aus:

Shell>#
efax: Mo 11 Jun 2012 23:47:33 2012 efax v 0.9a-001114 Copyright 1999 Ed Casas
efax: Mo 11 Jun 2012 23:47:33 2012 efax v 0.9a-001114 Copyright 1999 Ed Casas
efax: 47:33 compiled Jun 21 2006 04:57:11
efax: 47:33 opened /dev/ttyACM0
efax: 47:34 using Version 1.11 / 21.03.2000 „Version 1.11 / 21.03.2000“ „Version 1.11 / 21.03.2000″ in class 2
efax: 47:34 dialing 0112233445560
efax: 47:46 remote ID -> “ +49 11223 3445560″
efax: 47:46 connected
efax: 47:53 session 196lpi 14.4kbps 8.5″/215mm any 1D – – 0ms
efax: 47:53 header:[Mo 11 Jun 2012 23:47:33 CEST +49 11223 3445560 P. 1]
efax: 48:13 Warning: EOF before RTC
efax: 48:14 sent 20+2291 lines, 38284+0 bytes, 21 s 14584 bps
efax: 48:17 sent -> seite1.fax
efax: 50:21 done, returning 0 (success)

(DIN-A4 Fax wurde erfolgreich mit 14.4 Kbit/s verschickt.)


Das Fax kommt durch, die Qualität ist gut. Und, und das ist wohl das Wichtigste hierbei: Es klappt einfach und schnell.
Einziges Manko: Mitunter möchte das Modem nicht mehr, wie es soll. Es behauptet dann immer, dass die Gegenseite nicht erreichbar sein. Dem ist aber nicht so, das Device hat sich dann etwas verhaspelt und aufgehängt.
Einmal gegentreten und resetten, dann geht das auch wieder. Irgendwann, wenn ich viel Zeit dazu habe, sehe ich mir das mal genauer an 😉


  efax GTK – eine GUI für den Mausschubser

  Eigentlich reichen mir die Funktionen, die ich auch ohne GUI/ X mit dem Tool machen kann. Zumal das System, an dem das Faxmodem hängt eh kein X installiert hat und auch kein Monitor angeschlossen ist. Für den headless Betrieb ist es also nicht nötig. Für die, die jedoch immer „was grafisches“ brauchen und sich nicht mit den Optionen auf der Kommandozeile rumschlagen wollen gibt es efax GTK. Unter Ubuntu über die Quellen per apt installiert (apt-get install efax-gtk) kann man hiermit recht einfach und bequem efax steuern. Zur Konfiguration (Schnittstelle, Fax-ID, Name usw.) muss efax-gtk mit sudo gestartet werden. Danach kann man es als normaler Nutzer starten, muss nur noch eine PS (Postscript) Datei auswählen und die Faxnummer eingeben, fertig.
Sicherlich für den, der das Tool auch per X nutzen will eine schöne Erleichterung. Auch, wenn man hier wieder eine Konvertierungsvorgang (z.B. über pdf2ps) vornehmen muss.

efax-gtk mit sudo gestartet erlaubt einem dann auch die Einstellung der Modem-Schnittstelle und weiterer Parameter. Macht vll. auch Sinn, wenn man einfach mal alle möglichen Optionen durchgehen und seinen Aufruf (Modemlautstärke auf „aus“ setzen usw.) anpassen möchte:

efax-gtk GUI

(efax-gtk zur Konfiguration der Modemschnittstelle als sudo gestartet.)


Diese GUI braucht mal also vornehmlich, wenn man nicht auf der Kommandozeile „rumhacken“ und lieber alles noch in bunt haben möchte. Braucht man aber nicht wirklich 😉


  Vorteil von efax

  Klein, schnell und unkompliziert installiert. Schnell funktionsfähig eingerichtet und (bisher) stabil. Nun könnte man, sofern man denn wollte, das ganze sogar noch etwas verskripten oder sich eine kleine WebGUI in PHP zusammenschrauben. Per WebGUI PDF hochzuladen, eine Faxnummer einzugeben und schwupp, wird das Fax verschickt. Somit kann man das auch von unterwegs aus machen und ist unabhängig, von vorhandenen Faxen. Oder man lässt sich bestimmte eMails noch einmal auf ein Fax schicken, Systemmeldungen seines Servers oder oder oder. Fax ist ja sowas von nicht out. Auch, wenn dieses immer wieder von Leuten behauptet wird, die gar keinen Festnetzanschluss mehr haben, auf VoIP setzen und Faxen nur aus Erzählungen kennen. Generation Facebook…


Ich glaube, da wird demnächst noch ein kleines Software-Programmierungsprojekt auf mich warten 😉


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10 Antworten zu Faxe(n) machen – remote CAPI mit FritzBox, Hylafax oder wie jetzt?

  1. buzz sagt:

    Du kannst dich bzgl. deines ffgtk-Problems im Ubuntu-Forum melden, dort wird dir umgehend geholfen: http://forum.ubuntuusers.de/topic/fritz-fun-ffgtk-faxen-anrufmonitor-mit-rueckw/

    • rotzoll sagt:

      Hej,
      danke für den Hinweis. Das werde ich demnächst, wenn etwas Zeit und Luft ist, gerne mal in Angriff nehmen.

      Gruß,
      Malte

  2. Ingo sagt:

    Mir geht es mit fritz.mac Suite 2 auch so, das ich keine Faxe versenden kann. Der Support ist freundlich, sendet aber nur Schnipsel aus der Anleitung (Lesen kann ich selber) kann aber nicht helfen. Angefragt Hilfe per Telefon ist nicht möglich. Leider habe ich die 29€ schon bezahlt 🙁 Hoffe ich bekommes sie wenigstens wieder. Lieber wäre mir noch, es würde funktionieren !

    • rotzoll sagt:

      Hej,

      schade zu wissen, dass es anderen ähnlich geht. Grundsätzlich würde ich gerne anders faxen als ich es nun derzeit mache.
      Welche Firmware hast du auf der FB? Irgendwelche „Sonder“funktionen freigeschaltet?

      Gruß,
      malte

  3. Apfelbeißer sagt:

    Klasse, dass es eine Mac Software gibt, die nicht funktioniert. Endlich mal.
    Dummerweise braucht man zB für den Fiskus das Fax hin und wieder, da die auf mails ja grundsätzlich nicht antworten bzw. die auch versanden lassen (zumindest in meinem FinA). Also den alten MuFuDrucker doch noch aufheben 🙁

    • rotzoll sagt:

      Genau aus diesem Grunde musste ich auch suchen: Fax ist noch immer state-of-the-art 😉
      Grundsätzlich habe ich nix dagegen. Wäre halt nur schön, eine brauchbare remote CAPI Geschichte mit Linux und MAC zu haben. Ob das auch nur an meinem OS liegt, kann ich nicht sagen. Aber gleich bei zwei 10.7.x’er MACs ist halt auffällig.

      Trotzdem werde ich es demnächst noch einmal probieren. Oder mal auf einem ein Update auf 10.8. machen…

  4. luwa sagt:

    Ich habe Angst,
    vorher openSuSE 11.1 mit Hylafax und einem FaxClient von Thorin.de und alles Super. Server tot. Neuer Aufbau mit openSuSE 12.3 und schon bei 11.4 von Probs mit AVM gelesen, blacklisten und so’n Kram. Leider ist es so das die deutsche Rechtsprechung Fax als verbindlich ansieht. Sprich, viele Unternehmen wollen Fax und die Rechtsaussage gibt dem Nutzer halt Recht. Du musst nur nachweisen das Fax gesendet zu haben, reicht. Von daher möchte ich auch weiter Faxen können. Gibt es da Erfahrungen?

    Gruß
    luwa

    • rotzoll sagt:

      Hej
      wo genau ist denn nun das Problem und was funktioniert nun nicht? Oder ist es nur die Befürchtung und es gibt noch gar keine Probleme?

      Gruß,
      malte

    • rotzoll sagt:

      Und zu deinem „leider“: Wenn einige Firmen endlich mal verschlüsselte eMails annehmen würden wäre Fax auch nicht mehr so lange am Leben.
      Ich schicke denen lieber Faxe als eMails. Ja, Fax kann man auch abfangen usw. Aber wenn man vertrauliche Daten versenden muss ist Fax bei vielien Firmen leider noch immer state-of-the-art. Verschlüsselung (mit GnuPG oder was auch immer): Fehlanzeige.

  5. Günther Feitenhansl sagt:

    Bin eigentlich kein Linux-Fan, habe das Programm neben Windows probehalber auf einem Rechner. Internet geht recht schnell, das wars dann aber auch. Das Programm (Libre Office) speichert nicht mal Schriftstücke ab! Wahrscheinlich braucht man da ein Zusatztool über sudo o.ä. Wenn ich hier lese, was Leute für Probleme haben mit Linix ein Fax wegzuschicken kann ich nur lachen. Auf einem anderen Rechner von mir läuft noch das gute alte Windows XP!, da funzt das Faxen mit der FritzBox spielend; Blatt als TIFF eingescannt, Faxprogramm aufrufen, TIFF einlesen, Telefonnummer eingeben und wegschicken. Übrigens habe ich die FB 7170. Wenn ich mir die Probleme mit Linux so ansehe dann scheint zu stimmen, was man sich so erzählt: Linux ist ein Betriebssystem für Bastler und zum Basteln hab ich am PC keine Lust, da muß alles was ich will per Mausklick funktionieren. Schnell kst es, das muß ich zugeben. Aber ich werde es noch einige Zeit beobachten und dann wahrscheinlich wieder zu WIN 7 Pro wechseln.

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