Ankaufsportal Apple – Reuse und Recycle


Nun also noch einer auf dem Markt der Ankaufsportale: Apple.

Apple selbst macht die Annahme und Prüfung nicht, statt dessen haben die einen Ankaufs-Dienstleister („Dataserv GmbH“), über den man „alte“ Hardware (Macs, Laptops, iPhones und iPads) verkaufen kann. Wie bei allen anderen (ReBuy, wirkaufens, flip4new, momox usw.) auch bekommt man durch die Beantwortung von ein paar wenigen Fragen zu Zustand und Zubehör einen Preis vorgeschlagen, welchen man annehmen (oder halt nicht) kann. Nimmt man an, so erhält man einen Paketschein, den man auf das Paket kleben muss. Ebenfalls muss ein Zettel der Sendung beigepackt werden. Alles zusammen wird dann kostenfrei per DHL an Dataserv geschickt.

Dass auch hier gilt, die unterschiedlichen Anbieter zu vergleichen ist sicherlich klar. Ebenfalls sollte man keine Wunderpreise erwarten. Man hat einfach wieder einen mehr, der vll. bei dem ein oder anderen Ankauf ’n Euro mehr anbietet…


Der Ablauf ist auch hier wieder einfach (und wie bei allen anderen auch 😉 ):

  1. Verkaufsvorbereitung

  Auf der Seite http://store.apple.com/de/browse/reuse_and_recycle kann man sein zu verkaufendes Gerät auswählen. Nach ein paar Angaben zu Typ, Zustand und Lieferumfang erhält man (s)einen Preis. Akzeptiert man diesen, geht man auf verkaufen, beantwortet ein paar Fragen zu Anschrift, Verpackung und akzeptiert die AGB. Danach erhält man eine Bestätigung per eMail mit „Verkaufszertifikat“ (ugspr. auch Beipackzettel genannt) und einen Paketschein zum Aufkleben auf das Paket.

Interessant finde ich hierbei, dass sich der Anbieter nur verpflichtet, 5 Tage nach Annahme des Ankaufspreises diesen auch zu zahlen. Binnen dieser Zeit muss das Paket bei ihm eingehen, damit der Preis gezahlt wird. Verzögert es sich, wird u.U. der Preis dem Markt wieder angepasst (also: verringert). Und wenn eine Einsendung zwei Wochen dauert macht man sich schon ein paar Gedanken. Mehr dazu weiter unten…


  2. Verpacken & Versenden

  Das Gerät sollte man gut verpacken. Von denen empfohlen wird, dass man das alte Gerät im Karton eines neuen einpackt. Beizulegen ist dann noch des „Zertifikat“, um eine schnelle und eindeutige Zuordnung der Einsendung vornehmen zu können.
Dass man Waren gut, gegen etwaige Stürze oder unsanfte Bewegungen geschützt verpackt und verschickt, sollte eigentlich selbstversändlich sein…. Scheinbar gibt es aber auch immer wieder welche, die ein kleines Gerät in einen großen Karton legen und dieses dann einfach so verschicken. Da sollte man sich auch nicht wundern, wenn es in einem anderen Zustand ankommt, als man es reingetan hat 😉

Das Paket wird, versehen mit dem ausgedruckten Paketschein, zur Post gebracht. Kostenfrei geht es dann auf den Weg. Fertig.


  3. Statusinfos

  Online kann man sich unter Angabe von eMail Adresse und der Bearbeitungsnummer einloggen und den Status der Bearbeitung sehen. Hier erfährt man den Bearbeitungsstatus zur Einsendung.


  4. Und der Test…..

  In Grundlagen ist ja alles klar und einfach. Also sollte sich auch dieser Anbieter einmal beweisen…
Da ich mittlerweile nur noch wenig auf die Aussagen zur Bearbeitungszeit lege, die versprochenen Zeiten meist eher nicht eingehalten werden und sich das alles etwas in die Länge zieht habe ich also meine Erwartung hierbei nicht hoch angesetzt. Dem war dann auch so. Ein Paket mit meinem alten MacMini wurde eingeschickt. Dank DHL Pakettracking konnte man sehen, wann es dort angekommen ist. Etwas anders als üblich wurde es laut Tracking in einem Verteilzentrum an eine Spedition übergeben.
Tja, und danach war wieder lange Zeit kein Statusupdate online beim Anbieter zu erkennen.
Ein paar Nachfragen, wieso auch eine Woche nach Übergabe durch DHL an den Anbieter keine Änderung im Status zu erkennen war, dort immer noch „warten auf Wareneingang“ vermerkt sei wurde recht schnell beantwortet. Die sammeln wohl einen großen Schwung der Ware und transportieren diesen dann in das Warenannahmezentrum.
Zwei Wochen nach der Übergabe durch DHL wurde ich über die Warenankunft, Bearbeitung und Annahme der Ware informiert. Nun war ich wieder gefragt und sollte online meine Bankverbindung eingeben, um die Auszahlung zu ermöglichen. Also eingeloggt, die Daten hinterlegt und auf Auszahlung gegangen. Eine Mitteilung, dass die Auszahlung nun noch bis zu zwei Wochen dauern kann hat mich dann auch nicht mehr irritiert. War ich doch drauf eingestellt, dass es alles nicht in wenigen Tagen erledigt ist.
Positiv wurde ich dann überrascht: Schon zwei Tage später war das Geld auf meinem Konto.

Grundsätzlich hat der Vorgang reibungslos geklappt. Dass man einige Tage Verzögerung einplanen sollte, hatte ich mir vorher schon gedacht. Binnen zweieinhalb Wochen nach dem Ausdruck des Paketscheins war das Geld auf meinem Konto gebucht. Klappt also auch 😉


  Links
http://store.apple.com/de/browse/reuse_and_recycle
Dataserv https://apple.trade-in-platform.com


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4 Antworten zu Ankaufsportal Apple – Reuse und Recycle

  1. starniii sagt:

    Preise vergleichen lohnt sich, da mehrere Ankaufportale onlien zufinden ist. Mein Tipp ________________________________

  2. Romand sagt:

    Hallo,
    den Ankaufsdienst von Apple kannte ich auch nicht. Dabei betreibe ich einen Vergleich der verschiedenen Verkaufsportale. Werde es mit sofort anschauen und den Anbieter in meinen Vergleich integrieren.

  3. Romand sagt:

    Habe mir gerade die Ankaufspreise angeschaut. Leider sehr schlecht: iPhone 4S weiß (16 GB):
    208€ (Apple Ankauf)
    335€ (rebuy.de)
    335,78€ (verkaufsuns.de)
    330€ (flip4new.de)
    Stand 09.10.2012

    • rotzoll sagt:

      Naja. Gerade bei Apple iPhones kurz vor und um den Release Tag (und natürlich erst recht danach) wird Apple wenig Interesse haben, diese Geräte anzukaufen.
      Mein MacMini ging für mehr weg als bei den anderen bekannten.

      Naja, und ich will ja auch mal alle durchprobieren. Dass die mir angeblich schnell und für viel Geld liefern, können die mir natürlich gerne versprechen. Aber
      halten sollen die das. Und das müssen die beweisen.

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