Pogoplug – Installation von Linux in wenigen Minuten erledigt


Als „Kleinrechner“ wird mir der Pogoplug immer sympathischer. Klein, ohne Lüfter, verbraucht wenig Strom und bietet eine ganz interessante Alternative (sofern man kein MediaCenter aus dem Pogo machen will) zum RaspberryPI.
Binnen kürzester Zeit ist der Pogoplug mit einem Linux (z.B. ArchLinux) versehen. Hat man SSH aktiviert und kann sich auf dem Pogoplug einloggen ist der Rest (wenn man sich an die Vorgaben hält) auch ohne viel Aufwand verledigt. Wichtig: Durch diese Änderungen ist der Pogoplug danach nur noch mit dem installierten Linux nutzbar. Ersteinmal kann er nicht mehr seinen eigentlichen Zweck erfüllen.
Und natürlich gilt auch hier: Macht man einen Fehler, so sind im geringsten Fall nur Daten weg. Im schlimmsten Fall hat man ein Stück E-Schrott mehr. Alles geschieht auf eigenes Risiko! Was bei mir anständig funktioniert hat, muss nicht zwangsläufig überall funktionieren.



Diese Anleitung gilt für den Pogoplug mit der Modellnummer POGO-E02 (auch als v2 bzw. POGO-P24 bekannt). Man sollte sich informieren, ob der Typ korrekt ist, andernfalls kann es schief gehen und der Pogoplug ist E-Schrott.


Folgende Schritte werden nötig sein und nachfolgend weiter erläutert:

  • 1. SSH Login aktivieren (sofern noch nicht passiert)
  • 2. Login per SSH auf den Pogoplug
  • 3. Den Pogoplug-Clouddienst beenden
  • 4. USB Stick vorbereiten
    • a.) Partitionieren
    • b.) Formatieren
    • c.) Linux installieren
  • 5. Den Bootloader abändern
  • 6. Rebooten & Beten 😉

Warum bereite ich erst den Stick vor und ändere erst danach den Bootloader ab? Ganz einfach. Wenn ich den Stick noch nicht fertig erstellt habe, der Bootloader aber schon verändert wurde ist die Zeit, in der es „kritisch“ ist recht lang. Wird versehentlich der Strom vom Pogoplug gezogen und dieser rebootet kann er nicht richtig booten, der Bootloader würde auf fehlende Daten verweisen. Dann müsste man anfangen, den Stick in einem anderen Rechner fertig zu machen usw. Da ich alles auf dem Pogoplug machen will möchte ich also nicht noch den Stick woanders ranhängen und damit fertig machen müssen.

Weiterhin bezieht sich die Anleitung auf ArchLinux. Das ist eine speziell für Arm entwickelte Distribution, die recht gut dokumentiert wird. Man muss sich zwar in Kleinigkeiten umgewöhnen, aber in Grundzügen ist diese Version wie alle anderen Distros auch. Die nachfolgende Anleitung geht davon aus, dass die genutzten Skripte noch immer erreichbar sind und auch funktionieren. Diese stammen nicht von mir und ich habe keinen Einfluss auf diese Skripte. Sollten diese also verändert werden, offline gehen oder was auch immer, dann funktioniert das alles nicht mehr.


1. SSH Login aktivieren
Sofern noch nicht geschehen muss man sich in seinen Pogoplug.com Account einloggen, den Pogoplug dem Account hinzufügen und danach unter Security „enable SSH“ aktivierenm Man vergibt noch kurzerhand ein Passwort und kann sich nun mit Benutzer root und dem angegebenen Passwort per SSH in den Pogoplug einloggen. Die lokale IP des Pogoplugs muss man sich hierbei aus seinem DHCP Server raussuchen oder durch ein Broadcast-Ping sowie der Arp-Table selber raussuchen.


2. SSH Login auf den Pogoplug

Die IP Adresse des Pogoplugs wurde heraus bekommen und wir loggen uns mit root und dem vergebenen Passwort auf dem System ein.
Client Shell #> ssh root@IP_Pogoplug


3. Beenden des Clouddienstes

Damit uns der Clouddienst nicht weiter in die Quere kommt wird der beendet:

Shell #> killall hbwd


4. USB Stick vorbereiten

Mindestens ein 1 GB USB Stick wird benötigt. Mehr ist gut, muss aber (für das Basissystem) nicht sein. Der Stick sollte/ wird vom System als /dev/sda erkannt (siehe dmesg).


a.) Partitionieren

Shell #> /sbin/fdisk /dev/sda
d löscht die vorhandene Partition. Sollten mehr vorhanden sein, mit Zahlen auswählen und nach und nach alle löschen.
n legt eine neue Partition an
p wählt eine primäre Partition aus
1 für die erste Partition
Danach können die Angaben der Start- und Endsektoren übernommen werden. Wir wollen nur eine Partition auf dem Stick haben.
w schreibt die Änderungen der Partitionstabelle auf den Stick, beendet fdisk und liest diese neue Partitionstabelle erneut ein.

Nun haben wir eine Partition /dev/sda1 auf dem Stick.


b.) Dateisystem erstellen

Nun muss ein Dateisystem auf dem Stick angelegt werden. Da ArchLinux Probleme hat, von der Bootpartition zu starten wenn diese nicht ext2 ist, wird die komplette Partition mit dem ext2 Dateisystem formatiert. Wir reservieren den üblichen 5% Speicher für root, sollte uns mal das Dateisystem voll laufen.
Da auf dem Pogoplug von Haus aus nicht alles drauf ist müssen wir nun mke2fs herunterladen, ausführbar machen und dann ausführen. Das Dateisystem /tmp ist schreibbar, der Rest ist read-only gemountet.

cd /tmp
wget http://archlinuxarm.org/os/pogoplug/mke2fs
chmod 755 mke2fs
./mke2fs /dev/sda1
mkdir usb
mount /dev/sda1 /tmp/usb

Die Datei mke2fs hat (Stand Dezember 2012) folgende Eigenschaften:

Shell #> file mke2fs
mke2fs: ELF 32-bit LSB executable, ARM, version 1 (SYSV), dynamically linked (uses shared libs), for GNU/Linux 2.6.14, not stripped
Shell #> md5sum mke2fs
7136e9ac7918bfc7cdbcacc519936719 mke2fs


c.) Installation von ArchLinux

Die aktuellste Version von ArchLinux wird von deren Servern herunter geladen und auf den Stick installiert

cd /tmp/usb
wget http://archlinuxarm.org/os/ArchLinuxARM-armv5te-latest.tar.gz
tar -xzvf ArchLinuxARM-armv5te-latest.tar.gz # Ruhe und Geduld sind gefragt. Das Entpacken der 140MB dauert etwas
rm ArchLinuxARM-armv5te-latest.tar.gz
sync # Alle Daten noch einmal aus dem Speicher auf den Stick schreiben. Sicher ist sicher.

Nun sollten wir das komplette System auf dem Stick haben, der nach /tmp/usb gemountet ist. Je nachdem wie man nun schon Anpassungen vornehmen möchte kann man an dieser Stelle den Stick schon verändern und Konfigurationsdateien oder ähnliches anpassen. Wir belassen es dabei.


5. Den Bootloader abändern

Nun kommen wir zu dem „heiklen“ Teil. Dieser lädt nun einen neuen Bootloader herunter und installiert diesen auf dem Pogoplug. Danach ist es nicht mehr ohne Aufwand möglich, den Pogoplug für seinen eigentlichen Zweck zu nutzen. Bisher sind alle Änderungen umkehrbar und es wurden keine Änderungen am System vorgenommen (außer das Beenden des Clouddienstes; dieser startet nach einem reboot aber ohne Probleme wieder neu). Führt man nun das Skript aus wird der Pogoplug nur noch von dem eingesteckten USB Stick booten.
Es wird in dem weiteren Vorgang eine Internetverbindung benötigt, da das Skript noch ein paar Dinge nachlädt.

cd /tmp
wget http://jeff.doozan.com/debian/uboot/install_uboot_mtd0.sh
chmod +x install_uboot_mtd0.sh
./install_uboot_mtd0.sh

Das Skript sollte nun den Bootloader korrekt abändern und auf dem Pogoplug installieren.

Fertig. Das Betriebssystem ist installiert. Der Bootloader ist modifiziert. Nun können wir zum letzten Schritt kommen und es entscheidet sich: Hopp oder Topp 😉


6. Reboot des Pogoplug – der erste Bootvorgang mit ArchLinux

Der Pogoplug sollte nun korrekt booten. Ein erneuter SSH Login wird nun erstmal mit root/ root ermöglicht. Vorher muss noch der bisherige SSH Key gelöscht werden, damit der neu gespeichert werden kann:

Shell #> ssh-keygen -R IP_vom_Pogoplug
(Löscht den Key aus der Keychain)


7. Was, wenn…?

Klappt der erste Login nicht, findet kein Keyaustausch statt?
Ist der Pogoplug unter der gleichen IP erreichbar oder hat sich diese geändert?

Ist der gar nicht erreichbar?
Einfach mal rebooten. Angeblich (ist mir noch nicht passiert) soll es ab und an vorkommen, dass der Bootvorgang Probleme hat.


Links
http://archlinuxarm.org/
Ein paar Infos zur Nutzung von Pacman, dem Paketmanager von Archlinux: https://wiki.archlinux.de/title/Pacman


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42 Antworten zu Pogoplug – Installation von Linux in wenigen Minuten erledigt

  1. malte sagt:

    schön das es die Anleitung jetzt auch auf deutsch gibt.

    so weit so gut 🙂 ….bin linux newbie (das mal als erstes). Was nun ? Habe samba und einen ftp-server installiert. Zweifelsohne nützlich f+r die 15euro aber was könnte ich noch machen?

    • rotzoll sagt:

      Naja. Was man noch machen kann ist ganz der Phantasie (und natürlich der technischen Möglichkeiten) überlassen.
      Webserver für das LAN. VPN Gateway. VPN Client. NAS. USB-Webcam-Streaming. Um Linux mehr kennenzulernen. Um auf Arm native zu programmieren. Um Arm Pakete zu bauen. Monitoring (Nagios). TCPDump. Druckerserver.
      Und so weiter und so fort. Anwendungsmöglichkeiten gibt es sicherlich genug 😉

      Kannst ja mal mitteilen, was du damit schlussendlich gemacht hast.

  2. John sagt:

    Moin,moin,

    was ist den der Unterschied zwischen P24 und E02? Und ganz komisch, auf dem Karton stand B04…
    Naja…etwa verwirrend… Es läuft und ich bin erstmal zufrieden…

    • rotzoll sagt:

      Hej,
      bei mir steht auf dem Karton auch P24, auf dem Gerät selber E02 drauf.

      Wie ist denn die Ausgabe von cat /proc/interrupts bei dir?

      Gruß,
      Malte

  3. Tuscani 71 sagt:

    Hallo zusammen,

    ich hab bis dato auf dem Pogo noch kein Linux installiert, da ich mir nicht sicher bin, welches Modell ich nun genau habe…

    Auf dem Gerät und der Verpackung steht Pogo-P24 drauf.

    Nun wird hier geschrieben: POGO-P 24, wäre die V2 Version und bei Archlinux wird von der V3 gesprochen mit ARM 6 und SATA…

    Hab mal das Teil aufgemacht (ging recht leicht) und fotografiert:
    https://dl.dropbox.com/u/30680797/IMG_0715.JPG

    So wie das Innenleben aussieht, ist es wohl die V3 Version…

  4. Lodda sagt:

    Nach dieser Anleitung installiert :
    http://archlinuxarm.org/platforms/armv5/pogoplug-v2-pinkgray

    Bootet nicht von USB – die HD flackert ein paar Sekunden, das wars. USB abziehen, booten, per SSH verbinden – geht. HD wurde mit EXT2 formatiert und hat das Bootflag. Jemand eine Idee, warum es nicht bootet ?!

    Processor : ARM926EJ-S rev 1 (v5l)
    BogoMIPS : 1192.75

    MemTotal: 256008 kB

    • rotzoll sagt:

      Hej,
      das klingt eher danach, dass du den Bootloader nicht korrekt installiert hast. Sonst würde der nicht wieder normal booten.
      Gab es Meldungen? Fehler?

      Gruß.

      • Lodda sagt:

        War auch mein erstewr Gedanke, aber : „You are already running the latest uBoot. Your current uBoot environment should be reasonable. However, if you’re having any probems booting, you can reset the environment variables to know good values. Would you like to reset the uBoot environment? [N/y]“
        Also mit Y beantwortet und nochmal installieren lassen : „# Verifying uBoot environment
        Block size 131072, page size 2048, OOB size 64
        Dumping data starting at 0x000c0000 and ending at 0x000e0000…
        Connecting to download.doozan.com (50.116.34.13:80)
        uboot.environment.md 100% |*******************************| 32 –:–:– ETA
        # uBoot installation has completed successfully.“

        • rotzoll sagt:

          Ich habe eben noch mal getestet. Wenn ich den funktionierenden Stick aus dem Pogoplug rauslasse kann der tatsächlich korrekt booten. Der letzte Versuch dieses Szenarios lag leider an dicken Wurstfingern 😉

          Sobald der USB Stick drin ist, bootet der Pogo korrekt mit dem installierten System vom Stick.
          /dev/sda1 ist mit ext2 partitioniert?
          Hast du eine eigene /boot Partition /dev/sda1?

          Hast du das spaßeshalber mal mit ’nem USB Stick probiert?

          Gruß,
          malte

  5. Lodda sagt:

    Getestet mit USB-Stick, USB-Platte, USB-Cardreader mit SD-Karte – alles erfolglos.

    Zu der Partition (derzeit 80GB-USB-HDD mit nur 1 Partition wie in der Anleitung beschrieben) :

    > Pogoplug:~$ fdisk -l
    >
    >Disk /dev/sda: 80.0 GB, 80026361856 bytes
    >255 heads, 63 sectors/track, 9729 cylinders
    >Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
    >
    > Device Boot Start End Blocks Id System
    >/dev/sda1 * 1 9729 78148161 83 Linux

    Und auf der Platte sieht es so aus:
    >Pogoplug:/tmp$ mkdir usb
    >Pogoplug:/tmp$ mount /dev/sda1 /tmp/usb
    >Pogoplug:/tmp$ cd usb
    >Pogoplug:/tmp/usb$ ls -l

    -rw-r–r– 1 root root 147071214 Jan 1 00:12 ArchLinuxARM-armv5te-latest.tar.gz
    drwxr-xr-x 2 root root 4096 Jan 1 00:13 bin
    drwxr-xr-x 2 root root 4096 Jan 1 00:13 boot
    drwxr-xr-x 2 root root 4096 Jan 1 00:13 dev
    drwxr-xr-x 43 root root 4096 Jan 1 00:13 etc
    drwxr-xr-x 2 root root 4096 Oct 26 2012 home
    lrwxrwxrwx 1 root root 7 Jan 1 00:13 lib -> usr/lib
    drwx—— 2 root root 16384 Jan 1 00:06 lost+found
    drwxr-xr-x 2 root root 4096 Oct 26 2012 media
    drwxr-xr-x 2 root root 4096 Oct 26 2012 mnt
    drwxr-xr-x 2 root root 4096 Oct 26 2012 opt
    dr-xr-xr-x 2 root root 4096 Jul 29 2012 proc
    drwxr-x— 2 root root 4096 Nov 10 2012 root
    drwxr-xr-x 3 root root 4096 Jan 1 00:13 run
    drwxr-xr-x 2 root root 4096 Jan 1 00:13 sbin
    drwxr-xr-x 4 root root 4096 Jan 1 00:13 srv
    dr-xr-xr-x 2 root root 4096 Jul 29 2012 sys
    drwxrwxrwt 2 root root 4096 Jan 1 1970 tmp
    drwxr-xr-x 9 root root 4096 Jan 1 00:14 usr
    drwxr-xr-x 12 root root 4096 Jan 1 00:14 var

    Und belegt sind nach der Installation
    > Pogoplug:/tmp/usb$ du -ch
    (…)
    > 529.0M total

  6. Mads sagt:

    Moin,
    erstmal cool das Du hier deine ganzen Erfahrungen postest 🙂
    Habe mir auch die Pogoplug E02 (pink) gekauft und bin als totaler linux Laie begeistert. Habe schon viel rumgespielt und z.B. Webadmin, Samba und Mediatomb installiert, sowie eine externe Platte als ext3 formatiert und gemountet. Klappt auch alles wunderbar.
    Mein Plan ist die Pogoplug primär als NAS für Musik und Videos zu nutzen. Allerdings habe ich in deinem Blog von der Möglichkeit für Airplay gelesen und direkt ausprobiert (mit Hilfe einer USB Soundkarte sollte die Audio Ausgabe ja auch hier klappen). Nun klappt die Installation von Shairport, bzw. schon die Vorbereitung so gar nicht. Ich würde mich also riesig freuen, wenn Du eine step-by-step Anleitung speziell für die Pogoplug schreiben würdest 🙂

    • rotzoll sagt:

      Hej,
      erstmal Danke für das Lob 😉

      Auf Grund fehlender USB Soundkarte wird das wohl eher nichts bzw. kommt vll. irgendwann mal.
      Was genau funktioniert denn nicht? Nach Anleitung (siehe meinen Post zu Shairport auf Linux) oder einer anderen? Wo hakt es?

      Vll. finden wir ja eine Lösung. Aber etwas mehr Infos würden helfen.

      Gruss,
      malte

      • Mads sagt:

        Gut, dann muß ich das wohl weiter alleine probieren 😛
        Also bei mir hakt es bei den CPAN Perl Modulen. Die kann ich nicht installieren. Es liegt also wohl an Perl, aber perl ist korrekt installiert.
        Habe auch schon einige tuts gelesen und gegoogelt, aber nichts passendes gefunden. Ich habe die Fehlermeldung gerade nicht parat, aber sobald ich die wieder habe, kann ich die hier ja mal posten 🙂
        Vielleicht hast Du dann ja noch eine Idee.

        Alles andere funktioniert soweit, die Box wird auch in iTunes angezeigt. Wobei ich auch noch keine USB Soundkarte habe, aber nächste Woche gibt es eh eine Amazon Großbestellung 🙂

        • Mads sagt:

          So, habe gerade noch mal probiert.
          Bekomme nach Eingabe von: perl -MCPAN -e ‘install Crypt::OpenSSL::RSA’
          folgende Fehlermeldung: Unrecognized character \xE2 in column 1 at -e line 1.

          Das sagt wohl aus, dass zum interpretieren von dem Befehl gar nicht Perl verwendet wird. Zumindest wenn ich das richtig verstanden habe 😉

  7. Hoggle sagt:

    Hallo.
    Ich habe seid heute morgen meine pogoplug pro (aber ohne wlan) von Ibod erhalten.
    Angeschlossen, im i-net angemeldet mit usb Platte und unter win8 zum laufen bekommen. Android app installiert. Alles gut.
    jetzt möchte ich die Box aber als Medien- und Datenserver nutzen. Das würde mit den mitgelieferten Plugins für die PCs und Handys funktionieren, aber ich habe noch einen Satellietenreceiver (et9200), mit dem enigma2 (von der dreambox bekannt). Da gibt es meiner Meinung nach nur die möglichkeit per Netzwerkfreigabe oder ftp auf die Daten anderer PCs zuzugreifen. Wenn ich die Filme jetzt auf die hdd der pogo packe, dann habe ich ja keinen zugriff mehr darauf. Habt ihr da eine Lösung, die praktikabel ist (Achtung: Von linux habe ich keine Ahnung 🙂 ).
    Am liebsten wäre mir natürlich, das ich von „aussen“ weiterhin auf die pogoplug zugreifen könnte.
    Würde mich sehr über eine Info freuen.
    Holger

    • rotzoll sagt:

      Hej,
      man koennte nun auf dem Pogoplug beispielsweise eine Freigabe per NFS machen. Ich weiss allerdings nicht, ob das von Haus aus in den Pogoplugs ist.
      Alternativ schau mal nach SFTP. Das ginge von Haus aus.

      Gruss, malte

  8. raul sagt:

    ist diese Anleitung für das Dual Boot System? wenn ich usb Stick rausziehe, bootet das System wieder von der Pogoplug Software?

    • rotzoll sagt:

      Hej,
      das System bootet dann normal. Aber die Software funktioniert dann nicht mehr. Du kommst aber wieder an das Linux ran, auch wenn der Stick nicht drin ist.

      Gruss,
      malte

  9. raul sagt:

    vielen Dank. Gibt es eine Möglichkeit die beiden Systeme zu nutzen? wenn ich usb Stick rausziehe, würde gerne wieder pogoplug Software benutzen.

    • rotzoll sagt:

      Man muesste sich mal ansehen, was sich an Diensten veraendert. Bei mir hat er sich nicht mehr bei pogoplug.com „angemeldet“. Habe aber nicht geschaut, ob vll. einfach der Dienst nicht laeuft oder noch andere Dinge veraendert wurden.
      Nach den Feiertagen komme ich vll. endlich dazu 😉

  10. Hoggle sagt:

    Ich nochmal.
    Ich will gar nicht so viel.
    Eigentlich funktioniert die gelieferte Oberfläche ganz gut. Der einzige wehrmutstropfen ist halt, das ich nicht per NFS Freigabe an meine Platte komme, oder kann mir da jemand helfen. Wie ich schon Weiter Ben sagte, habe ich einen linux-sat-receiver, mit dem ich gerne auf die Platte zugreifen möchte. Muss ich dafür wirklich das ganze System umkrempeln?

  11. Marcel sagt:

    Danke für die tolle Anleitung …
    Heute sollte mein Pogoplug ankommen.

    Wäre super, wenn vielleicht schon jemand testen konnte, ob man auf die alte Pogoplug Software zurück kommt, sollte man die wieder nutzen wollen.

    Oder ist nach der Installation von Arch Linux kein „Way back“?

    Dann müsste ich mir 2 Pogos kaufen :-)))

  12. Andreas sagt:

    Wies aussieht hab ich meine Box geschrottet! 😉

    Das Bootscript hat immer einen Error „Exiting. uBoot was not installed.“ geworfen – daraufhin habe ich etwas gegoogelt und dies hier gefunden:

    http://archlinuxarm.org/forum/viewtopic.php?f=18&t=3355

    ./install_uboot_mtd0.sh --no-uboot-check

    mit dem setzen von:

    /usr/sbin/fw_setenv usb_rootfstype ext3

    Ist per SSH nicht erreichbar – das vordere Lämpchen leuchtet orange und es passiert nichts weiter! Schon zwei mal stromlos gemacht – leider auch nichts gebracht!

    Obacht also! 😉

    • rotzoll sagt:

      Es wundert mich. Bei zweien hat es genau so geklappt.
      Gab es vorher irgendwelche Fehlermeldungen?
      Hattest du die netconsole aktiviert, was passiert dort?
      Bist du dir sicher, dass der überhaupt bootet?

  13. Herr Herrner sagt:

    Gibt es irgendeinen Grund, warum ich dieses Setup zwar auf einem USB-Stick, nicht aber auf einer USB-Festplatte installiert bekomme? Nach der uboot-Installation und einem reboot bootet der Pogoplug immer wieder in sein eigenes System (LED grün) – die USB-Festplatte ist aber als sda1 (und sda2) vorhanden.

    Ich wollte ursprünglich die USB-Platte nur für owncloud/data benutzen, scheitere aber daran, den USB-Stick auf sda1 festzulegen. Jetzt scheitere ich aber ebenso daran, nur die USB-Festplatte einzusetzen. Irgendein Tipp, was ich falsch mache?

  14. Bodo Franz sagt:

    Hallo,

    habe es als Neuling geschafft, auf meinem Pogo Archlinux zu installieren. Eigentlich wollte ich Debian, ich musste aber zuerst Arch installieren, da die direkte Debian-Installation auf Grund des Modells nicht möglich war. Soweit läuft alles, folgende Fragen hätte ich: Eigentlich wäre mir Debian lieber, weil ich mich da auskenne, wie könnte ich das nun installieren ? Ausserdem habe ich am Pogo z.Zt. einen 15GB Stick für Arch stecken ( ich hatte zum Installationszeitpunkt keinen andereen zu Hand ), – wie kann ich diesen tauschen gegen einen kleineren.

    Grüsse und Danke
    Bodo

  15. Herr Herrner sagt:

    Ich gehe es jetzt von einer anderen Seite an: Ich möchte OwnCloud auf dem Pogoplug laufen lassen. Die rosa Schönheit soll von einem USB-Stick booten, das OwnCloud-Datenverzeichnis soll aber auf einer Festplatte liegen. ArchLinux ist installiert und läuft auf dem Stick (wenn ich OwnCloud installieren würde, liefe dieses wohl auch).
    Wie bekomme ich es hin, dass der Pogoplug auch weiterhin vom Stick bootet, wenn ich eine externe Festplatte anschließe – und er diese trotzdem beim booten mountet?

    • rotzoll sagt:

      Schon mal probiert, mit weiterer angeschlossener HDD zu booten?

      • Herr Herrner sagt:

        Ja. Er bootet dann immer wieder in die Pogoplug-Umgebung (grüne LED). fdisk -l gibt dann aus:
        Disk /dev/sda: 31.6 GB, 31611420672 bytes
        64 heads, 32 sectors/track, 30147 cylinders
        Units = cylinders of 2048 * 512 = 1048576 bytes

        Device Boot Start End Blocks Id System
        /dev/sda1 1 30147 30870512 83 Linux
        Note: sector size is 1024 (not 512)

        Disk /dev/sdb: 640.1 GB, 640135028736 bytes
        255 heads, 63 sectors/track, 38912 cylinders
        Units = cylinders of 16065 * 1024 = 16450560 bytes

        Device Boot Start End Blocks Id System
        /dev/sdb1 1 38912 625121217 83 Linux

        Wenn ich ohne die HDD boote, bootet er nach ArchLinux und ich bekomme

        Disk /dev/sda: 31.6 GB, 31611420672 bytes, 61741056 sectors
        Units = sectors of 1 * 512 = 512 bytes
        Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
        I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
        Disk identifier: 0x00000000

        Device Boot Start End Blocks Id System
        /dev/sda1 32 61741055 30870512 83 Linux

      • Herr Herrner sagt:

        Noch etwas ausführlicher:

        Netconsole-Ausgabe nur mit USB-Stick: https://dl.dropboxusercontent.com/u/134699/stick_only.txt

        Netconsole-Ausgabe mit USB-Stick und HDD: https://dl.dropboxusercontent.com/u/134699/stick_hdd.txt

  16. Bodo Franz sagt:

    Habe ich nun meinen Pogo abgeschossen ? Er lief mit ARCH und ich wollte Debian installieren . Bin dabei nach der Anleitung auf http://projects.doozan.com/debian/
    wie folgt vorgegangen:
    Download and run the Debian Wheezy installer:
    cd /tmp wget http://projects.doozan.com/debian/kirkwood.debian-wheezy.sh chmod +x kirkwood.debian-wheezy.sh export PATH=$PATH:/usr/sbin:/sbin ./kirkwood.debian-wheezy.sh

    zum Schluss kam eine Fehlermeldung – irgendwas mit “ Debootstrap “
    – dann neu gebootet
    bootet nicht – grüne Lampe an der Front blinkt dauernd !

    Ist noch was zu retten ???

  17. Bodo Franz sagt:

    nein, leider nicht mehr, und auf die Konsole komm ich ja gar nicht per SSH !

  18. Eddyy sagt:

    Ich habe das gleiche Problem gehabt, dass das Booten nur noch ohne USB-Stick möglich war. Mit USB-Stick hat die LED nur noch orange geblinkt. Ich habe dann ein anderes Paket von archlinuxarm genommen und dann lief es ohne Problem. Habe es wie folgt geändert:
    c)
    cd /tmp/usb
    wget http://archlinuxarm.org/os/ArchLinuxARM-kirkwood-latest.tar.gz
    tar -xzvf ArchLinuxARM-kirkwood-latest.tar.gz
    sync
    rm ArchLinuxARM-armv5te-latest.tar.gz
    umount usb

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