Pogoplug – und er bootet nicht mehr unter Linux….


Zur Grundinstallation von Archlinux auf meinem Pogoplug habe ich mich nach der Anleitung gehalten. Nun war der genutzte USB Stick nur zum Testen da und eigentlich auch viel zu klein, um wirklich etwas mit dem Pogoplug zu machen.
Also musste ein anderer Stick her und die Anleitung unter http://archlinuxarm.org/support/reinstallation zur Reinstallation bzw. Vergrößerung des Speichermediums wurde befolgt.

Soweit, so richtig erstmal. Der alte USB Stick war nun außer Dienst gestellt und der größere Stick hat (anfangs) seinen Dienst verrichtet.


Allerdings wollte irgendwann der Pogoplug nicht mehr booten. Da man auch keinen Monitor an dem Pogoplug hat konnte ich nur raten, was nun das Problem verursacht.

Ein Vergleich der zwei Sticks zeigte, dass der „alte“ mit dem ext2 Dateisystem formatiert war, der neue nach Anleitung mit ext3. Ext3 scheint der Pogoplug wohl nicht unbedingt als Bootmedium bzw. als /boot Partition zu mögen. Da stellt der sich ein wenig zickig an 😉
Also den Stick erneut mit ext2 (mkfs.ext2 /dev/sdx1) formatiert, die Daten wieder drauf kopiert und gut ist.


Nun bootet der Pogoplug wieder zuverlässig…

(Und wenn man die Infos zur Installation von ArchLinux auf dem USB Stick f. einen Pogoplug genauer liest, dann steht dort auch der Hinweis mit dem Dateisystem. Das hat man dann u.U. in der Anleitung zur Vergrößerung des Sticks leicht mal vergessen 😉 Also wird der demnächst noch mal mit einer /boot Partition in ext2 und dem Rest in ext3 versehen).


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10 Antworten zu Pogoplug – und er bootet nicht mehr unter Linux….

  1. SierraX sagt:

    Hab mir vor kurzem einen PogoPlug V4 angeschafft… bin aber noch nicht zu gekommen mich näher mit zu beschäftigen.
    Der Artikel las sich recht informativ. Und da du (glaube) mit einem V2 arbeitest scheinst du ja schon etwas erfahrung zu haben.
    Ich freue mich darauf dein BLOG-Archiv nach Hilfestellungen für meine PogoPlug Ideen zu durchstöbern

  2. Atx sagt:

    Als Mediencenter eignet sich ein Pogoplug v2 deinen Ausführungen nach ja nicht zwingend – wie meinst du das? Ich nutze momentan noch die Standartsoftware über my.pogoplug.com, und darüber kann ich auch 15gb große 1080p Videos problemlos an PS3 und Tablet streamen. Funktioniert sowas auch irgendwie über Linux??
    Danke und liebe Grüße

    • rotzoll sagt:

      Hej,
      für mich bedeutet MediaCenter auch gleichzeitig die Möglichkeit, dieses direkt an einen TV/ AV-Receiver anzuschließen. Streaming über HTTP, DLNA & Co. ist zwar nett,
      aber meiner Meinung nach hat das nix mit MediaCenter zu tun. Das ist viel mehr ein MediaServer, der über welchen Dienst/ welches Protokoll auch immer die Daten
      zur Verfügung stellt.
      Und das kann der Pogoplug halt nicht. Kein Audio in bzw. out, kein HDMI.

      Gruß,
      malte

      • Atx sagt:

        Okay, da hast du recht! Das kann es wirklich nicht 🙂 Ich find es als MediaServer aber ganz nett, habe zB wenn ich mal ein Wochenende bei meinen Eltern bin die Möglichkeit, auf meine Filme zuzugreifen etc. Leider spielt er keine MKVs ab, gibt es da deines Wissens nach eine Linux-Lösung?
        LG

  3. Hamstie sagt:

    Hi,

    kann es sein, das es auch am USB-Stick liegt, das der Pogoplug nicht booten will. Bei mir hat am Anfang alles funktioniert, aber seit dem ich eine größeren Stick verwende komme ich nur noch auf die Pogoplug ebene (ArchLinux ist wohl nicht gestartet) und es will auch nicht starten, trotz mehrfacher Neuinstallation.

    hamstie

    • rotzoll sagt:

      Hast du dich an die (beispielsweise meine) Anleitung zur Nutzung eines grossen Sticks gehalten? Wie hast du das Dateisystem gewaehlt? ext4?

      • Hamstie sagt:

        Hi,

        hab mich an die Anleitungen gehalten (z.B. die direkt im ArchlinuxARM unter Pogoplug und deine beim 2ten oder 3ten Versuch) und hab gerade nochmal den Stick entfernt und nachgeschaut, es ist Ext2. Beimerstellen vom uboot erkennt er ihn auch immer als installiert, aber ein reinstall ändert nichts.

        Ich versuche es jetzt auch mal mit dem installieren des Systems mit der ArchLinux Anleitung (unter ext2) 🙂 und melde mich dann nochmal.

        Gruß Hamstie

        • Hamstie sagt:

          Also, es war wohl der neue 16GB Stick. Mit einem „alten“ 4GB-Stick ging alles plötzlich wieder. Ich vermute, die Responds-time des Sticks schien wohl nicht zu passen. Allerdings gibt es mehrere Seiten, wo genau das beschrieben ist (vor allem alte Seiten wo es primär noch um den „Vorgänger von Seagate-Dockstar“ mit sehr ähnlicher Hardware ging)

          Also, wenn er gar nicht bootet kann es sehr wohl am Stick liegen.

          • rotzoll sagt:

            Welcher funktioniert: SanDisk Cruzer Fit, 16GB.
            Ich würde bei den Dingern eh zu bekannten Herstellern raten. Der Preisunterschied ist ja zu vernachlässigen.

            Welchen hattest du?

  4. Hamstie sagt:

    Hi,

    ich hatte einen von der Elekronika in München (war ein Werbegeschenk). Ich vermute, die haben in China den billigsten 2.Wahl Chip draufgelötet. Meine PConKEY (2GB und 4GB) funktionierten genauso wie mein Trekstore 4GB.

    Billig ist halt auch meist schlechter …

    P.s. der Pogoplug läuft jetzt super mit Minidlna und Webmin, kann ich nur empfehlen 🙂

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