Crowdfunding – „Canary“, ein WLAN Kamera-Überwachungs-Messgerät-Alarmgerät

 

Eigentlich kauft man ja Dinge, die man schon direkt in der Hand halten könnte, die es schon gibt. Manchmal muss man sich auch den modernen Zeiten anpassen und den seit einigen Jahren bekannten Weg mit Crowdfunding gehen.

 

Crowdfunding bedeutet sowas wie: Jemand hat eine gute Idee für ein Produkt. Es fehlt allerdings an Geld. Crowdfunding-Plattformen stehen nun als Vermittler zwischen möglichen Interessenten („Unterstützer“) und dem Produktentwickler/ -firma. Die Unterstützer sagen die Zahlung für den Erwerb von diesem noch zu entwickelnden Produkt fest zu. Diese Zusagen werden nach Ablauf einer Frist in Geldform an den Produktentwickler ausgezahlt. Dieser hat nun Geld und kann damit sein Produkt entwickeln. Nach Fertigstellung wird das fertige Produkt an die Unterstützer geliefert.
Mitunter bieten die „Hersteller“ noch besondere Anreize für die ersten Unterstützer. Günstigerer Preis oder eine nette Dreingabe oder bei Zahlung einer größeren Summe eine besondere Erwähnung oder so.
( Grob kann man das als Beschreibung stehen lassen 😉 )

 

Nun bin auch ich über so ein recht interessantes Projekt gestolpert. „Canary“ wird das genannt. Es ist eine Kombination aus einer HD Webcam mit Überwachungs-,Temperatur-, Bewegungssensoren. Was dort als Produktidee versprochen wird, klingt richtig gut. Eine Automatisierung mit Smartphoneunterstützung hilft hierbei, dass man die Nutzung als Alarmgerät möglichst einfach hat.

 

Leistungsumfang:

    WLAN
    HD Kamera (mit Nachtsichtfunktion)
    Weitwinkelobjektiv
    eingebautes Mikrofon
    Sensoren für Temperatur, Luftfeuchtigkeit
    Bewegungssensor
    Lautsprecher, Sirene
    3-Achsen-Accelerometer

zusätzlich kann das Gerät über eine App von iOS und Android gesteuert werden. So der Plan der Entwickler.

 

Was soll man alles machen können?

Das Gerät wird per WLAN angebunden und ist u.a. über eine App steuerbar. Als Alarmierungsgerät konfiguriert wird über Geo-Fancing der scharf-Zustand aktiviert, sobald man mit seinem Smartphone aus seinem Wohnbereich kommt. Umgekehrt wird es unscharf geschaltet, wenn man einen gewissen Umkreis seiner Wohnung betritt.
Nicht nur die Sensoren und Temperatur, auch die Kamera kann man von unterwegs nutzen. Z.B., um seine Kinder im Bettchen zu überwachen oder einen Blick in seine Wohnung bei Abwesenheit zu werfen.
Und natürlich noch viele andere Spielereien…..

 

Unterstützerkapital – mehr, als geplant – 1 Million Dollar!

canary_1million Beachtlich finde ich das derzeitige Interesse. Die Pebble Watch war das wohl überraschendste Projekt, welches deutlich mehr Geld erhalten hatte als erwartet und benötigt. Dieses könnte nun ebenfalls passieren. Stand 02.08.2013 haben sich schon Unterstützer mit einer Gesamtsumme von über 1 Million USD (von erhofften 100.000 USD) gefunden. Der Bekanntheitsgrad steigert sich nun natürlich ebenfalls und mehr Leute unterstützen. Es sind noch 25 Tage Laufzeit, so dass sich die Summe wohl noch sehr deutlich erhöhen könnte.

 

Was passiert, wenn mehr Geld zusammen kommt?

Mehr Geld bedeutet häufig auch, dass mehr Entwicklung geleistet werden kann oder aber die Hardware doch etwas besser als ursprünglich geplant geliefert wird. So ist es nun auch mit dem Canary. Um weiteren Anreiz zu bieten gibt es nun eine 1,2 Millionen „Hürde“. Sollte mehr Geld zusammen kommen, so wird der Canary noch mit einer LAN Buchse versehen. Das steht wohl bei vielen auf der Wunschliste und ist sicher eine gute Sache.
Was kommt als nächste Hürde?

 

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weiter geht. Und ich hoffe, dass das Projekt erfolgreich weiter läuft, die Hard- und Software wie versprochen geliefert wird und die Funktionen genau so funktionieren, wie versprochen 😉

 

Links
http://www.indiegogo.com/projects/canary-the-first-smart-home-security-device-for-everyone

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