AdBlock: Werbung von Seiten entfernen und nervende Hinweisfenster (auf z.B. spiegel.de) unterbinden

Nutzt man z.B. AdBlock als Werbeblocker, so erscheint seit einiger Zeit bei Nutzung von http://www.spiegel.de in sehr regelmäßigen (und sehr, sehr kurzen) Abständen der Hinweis, dass man doch einen Werbeblocker nutzt und Spiegel es besser fände, die Seiten von Spiegel (und damit noch mehr Werbung als so eh noch durchkommt) freizugeben.
Diesen Hinweis kann man zwar wegklicken, er kommt aber meist nach nur wenigen Sekunden wieder. Die Seite lässt sich damit quasi nicht mehr nutzen.

Also eine Ausnahme machen und www.spiegel.de freigeben?

Nein. Dafür ist da einfach viel zu viel Werbung untegebracht, die in keinem Verhältnis steht. Die Teufelsschraube wird damit zwar hochgedreht. Werbeeinnahmen sinken, weil Leute einfach genervt sind und AdBlocker installieren. Andere Mechanismen und mehr Werbung werden eingebaut, um den Ausfall zu kompensieren. Nutzer (die keinen AdBlocker installiert haben) werden noch mehr genervt, die Nutzer mit aktiviertem Blocker müssen weitere Mechanismen finden. Ein Teufelskreis.

Oder nicht mehr auf www.spiegel.de zugreifen?
Wäre eine Variante. Aber auch nicht die Beste.

Oder?
Man installiert sich weitere Blocker, die u.a. die nervenden Popups verhindern. Ein sehr passabler Blocker wäre hier uBlock Origin. Installieren, aktivieren. Und die Popups sind Geschichte.

Grunsätzlich ist die Einnahme durch Werbung sicher OK. WENN sich die Werbung in einem sehr erträglichen Maße hält. Eine Anzeige pro Artikel ist ja noch verständlich. Aber derzeit sind auf vielen Seiten einfach viel zu viele Werbebanner untergebracht. Ein Großteil von Seiten besteht fast nur noch aus Werbung. Das kann nicht das sein, was dazu führt, dass die Einnahmen steigen. Ab einem bestimmten Level ist einfach eine Grenze überschritten, die Leute installieren sich Werbeblocker.
Es ist ein Katz und Maus Spiel. Aktuell funktioniert das Wegfiltern der Werbung mit uBlock gut. Sicher kommt demnächst wieder die nächste Masche, Seiten mit Werbung zu überladen.
Anstatt den anderen Weg zu gehen und diese zu reduzieren….

Links:
uBlock Origin im Google Store (Chrome)
https://chrome.google.com/webstore/detail/ublock-origin/cjpalhdlnbpafiamejdnhcphjbkeiagm?hl=de
Mozilla Firefox
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/ublock-origin/

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5 Antworten auf AdBlock: Werbung von Seiten entfernen und nervende Hinweisfenster (auf z.B. spiegel.de) unterbinden

  1. Duvar Kağıdı sagt:

    Danke für die Mühe, die Sie gemacht haben, um das alles zusammenzutragen. Das sind wirklich gute Tipps.
    Lg Duvar

  2. Karin sagt:

    Danke für den Tipp! Genau so eine Lösung habe ich gebraucht.
    Lg
    Karin

  3. Wolfgang sagt:

    Danke schön !

  4. Schöner leben sagt:

    Das Schlimme ist, dass diese Werbefensterchen bewegte Bilder zeigen und das stört einfach, wenn man irgendetwas halbwegs konzentriert lesen will und dann rechts und links und oben und unten irgendetwas herumzappelt.
    Schön sind auch diese kleinen Sch…Banner, die erst oben auf der Seite aufpoppen, nachdem die Seite geladen wurde und dann durch ihr Aufpoppen den Text um 4-5 Zeilen nach unten verschieben. Davon kriegt man Augenkrebs.

    Kleiner Hinweis: wenn irgendein werbebanner besonders penetrant ist, einfach den Namen des Unternehmens merken und mit einem Schimpfwort verbinden, denn dann merkt man sich gleich, wie das Unternehmen einzuordnen ist. Ist also eine Anti-Werbung-Strategie. Aus irgendeinem Grunde krieg(t)e ich bei spiegel.de immer tui-werbung, die heißen jetzt bei mir aber Sch…-Tui 😉
    Ich lese spiegel.de nicht mehr, zuviel Schrott in den News und zuviele Werbebanner.

  5. Wolfgang Vieweg sagt:

    Ich habe die Printausgabe des SPGL abonniert, und zusätzlich die Online-Version derselben, zum Download als PDF. Aber nach dem Einloggen in SPGL-online werde ich von diesem aggressiven anti-Adblocker-Popup daran gehindert, den download zu aktivieren, obwohl ich dafür bezahlt habe!!! Bereits die Printausgabe wird durch seitenweise Werbeschwachsinn vermüllt, aber das reicht offenbar noch nicht. Mir wird nichts anderes übrig bleiben als beide Abos zu kündigen, zumal eine Beschwerdemail nicht beantwortet wurde. Hoffentlich verhalten sich möglichst viele Abonnenten ebenso, damit dieser Schuß gegen die Leser nach hinten losgeht.

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