Trinity E-Roller Neptun 4.0: Fehler E11 – Tacho blinkt wild, Geschwindigkeit angeblich 11Km/h

Einige Tage ist es ja mal ruhig gewesen. Kein wiederkehrendes (und leider viel zu häufig schon erlebtes) Problem. Keine Ausfälle.
Kurzum: Er fuhr (zur Abwechslung) mal. Was nach der bisherigen Geschichte ja beinahe als Erfolg zu sehen ist.

Nun ja. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Und sich bei Trinity auch nicht über eine tagelang anhaltende Glückssträhne (was bei anderen Herstellern Normalfall ist) zu stark freuen. Tut man das, passiert es nämlich. Es gibt wieder ein für mich neues Phänomen.

Vor einigen Tagen während der Fahrt fing das Display wie wild an zu blinken. Der Akku sei absolut leer (was überhaupt nicht stimmte, rund 3/4 voll), es blinkte das Akkusymbol und ein E. Zudem stand in der Geschwindigkeitsanzeige eine ’11‘. Die Geschwindigkeit selber konnte es nicht sein. Die 11 stand auch bei stehendem Roller und egal welcher Geschwindigkeit.
Nun. Immerhin fuhr der Roller. Das Blinken war nach ein paar Minuten auch weg. Gut, denkt man. Irgendwas hat einfach mal unmotiviert wirre Meldungen an den Tacho gegeben. War ja auch wieder weg.

Tata. Denkste. Gestern erneut. Diesmal ging es nicht einfach nach wenigen Minuten ganz weg sondern kam immer wieder. Das ging über mehrere Kilometer und längere Zeit. Dass man dann seine Geschwindigkeit abschätzen muss (30. Oder sind es nun 35Km/h? Oder 25?), ist schon dumm. Und unpraktisch ebenfalls.
Da es wohl ein neues Trinity-Phänomen zu sein scheint habe ich diesmal mehrere Bilder und Videos gemacht. Man möchte das Phänomen ja nun in Bild festhalten und Trinity präsentieren können. Schließlich scheint es ja ungewöhnlich zu sein.

Also gestern an Trinity gemailt (juchei, endlich mal wieder). Und, Überraschung. Man kenne das Problem. Aktuell wüsste der China-Hersteller nicht, wieso es ist. Aber es sei ja nicht so schlimm, ginge ja wieder weg bzw. störe das Fahren ja nicht.
Nicht? Trinity. Wirklich? Ihr habt euch langsam jeden Funken Vertrauen und Unterstützung bei mir verspielt.

Ich bin gespannt, wie diese Geschichte weiter geht. Oder wann das nächste Phänomen eintritt….. Kann ja leider nicht lange dauern.

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Trinity Roller Neptun: Probefahrten in Kiel?

Trinity Electric Vehicles hatte mich vor einiger Zeit gefragt, ob ich als Neptun Besitzer in Kiel möglichen Interessenten meinen Roller für Testfahrten zur Verfügung stellen würde.
Grundsätzlich sehe ich kein Problem darin. Aber die Erfahrungen der letzten Wochen schrecken mich ab, jemandem guten Gewissens einen Trinity Neptun zu empfehlen.

Wer trotzdem Interesse an einer Probefahrt haben sollte, darf sich natürlich gerne bei mir melden. Sofern ich mal einen voll funktionsfähigen Roller von Trinity repariert erhalte, kann man diesen gerne mal für eine kurze Testfahrt (für eine eigene Er“fahrung“) nutzen.

Derzeit warte ich allerdings seit Wochen darauf, meinen Roller endlich mal wieder nutzen zu können…..

Witzig in diesem ganzen Zusammenhang finde ich die Idee von Trinity, Roller von Privatpersonen per App zu verleihen. Da soll aktuell Energie investiert werden? Wäre vielleicht besser, sich erstmal um Probleme zu kümmern.

Der Artikel bei Trinity hierzu: https://trinity-electric-vehicles.de/2018/02/wuerdest-du-deinen-elektroroller-teilen/

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Letsencrypt mit Nginx: certbot meldet Fehler „selected authenticator does not support any combination“

Mit certbot soll für Nginx ein Letsencrypt-Zertifikat erstellt werden. Es kommt zu folgender Fehlermeldung:


    sudo certbot --nginx -d domain.tld -d www.domain.tld
    Saving debug log to /var/log/letsencrypt/letsencrypt.log
    Obtaining a new certificate
    Performing the following challenges:
    Client with the currently selected authenticator does not support any combination of challenges that will satisfy the CA.

Ursache: TLS-NSI wurde wegen eines Sicherheitsfehlers deaktivert. Die installierte Version von certbot ist älter als die aktuellste Version. Kann man aus irgendwelchen Gründen (z.B. noch nicht durch den Paketverwalter im Repository aktualisiert) nicht auf die aktuellste Version aktualisieren, kann diese Methode aktuell nicht genutzt werden.

Lösung/ Umgehung:
Mit certbot wird die Authentifizierung über das Webroot hergestellt, eine Datei wird zur Überprüfung im Webroot abgelegt und geprüft.

Aufruf (das Webroot ist hier /var/www/html und muss u.U. angepasst werden):


    sudo certbot --authenticator webroot --installer nginx \
    --webroot-path /var/www/html -d domain.tld -d www.domain.tld

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Trinity Electric Vehicles: Elektroroller Neptun 4.0 – schicker Elektro-(Motor-)Roller – bescheidener katastrophaler Kundenservice

Elektromobilität ist eine schicke Sache. Leises und abgasfreies Fahren. Und natürlich ein netter Anzug des Motors.
Die Auswahl der Hersteller (oder Vertreiber) in Deutschland ist noch recht überschaubar. Es gibt einige seit Jahren bekannte Markenhersteller, neuere Startups und natürlich die Chinaimporte. Die Preisspannen gehen hier auch weit auseinander, sind aber aktuell noch (deutlich) teurer als die knatternden und stinkenden Pendants mit Verbrennungsmotor. Der Aufpreis auch für die „neue“ Art der Fortbewegung.
Auf der Suche nach einem Roller eines deutschen Herstellers (oder zumindest Händlers) bin ich auf den „Hersteller“ Trinity Electric Vehicles GmbH aus Meinersen bei Hannover gestoßen. Das Angebot der dort verfügbaren Roller reicht von 25Km/h über 45Km/h bis hin zu 75Km/h schnellen Varianten, mit kleineren, mittleren und großen Motoren.

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VirtualBox: import einer VM als .vdi

Eine VM von einem Rechner zum anderen Rechner kopieren ist recht einfach.
Einfach den Ordner inkl. aller Dateien (.vdi, .vbox usw.) kopieren. Auf dem neuen Host

VBoxManage registervm /pfad/zur/VM/vmdateiname.vbox

Danach wird die VM als registriert aufgeführt

VBoxManage list vms

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AdBlock: Werbung von Seiten entfernen und nervende Hinweisfenster (auf z.B. spiegel.de) unterbinden

Nutzt man z.B. AdBlock als Werbeblocker, so erscheint seit einiger Zeit bei Nutzung von http://www.spiegel.de in sehr regelmäßigen (und sehr, sehr kurzen) Abständen der Hinweis, dass man doch einen Werbeblocker nutzt und Spiegel es besser fände, die Seiten von Spiegel (und damit noch mehr Werbung als so eh noch durchkommt) freizugeben.
Diesen Hinweis kann man zwar wegklicken, er kommt aber meist nach nur wenigen Sekunden wieder. Die Seite lässt sich damit quasi nicht mehr nutzen.

Also eine Ausnahme machen und www.spiegel.de freigeben?

Nein. Dafür ist da einfach viel zu viel Werbung untegebracht, die in keinem Verhältnis steht. Die Teufelsschraube wird damit zwar hochgedreht. Werbeeinnahmen sinken, weil Leute einfach genervt sind und AdBlocker installieren. Andere Mechanismen und mehr Werbung werden eingebaut, um den Ausfall zu kompensieren. Nutzer (die keinen AdBlocker installiert haben) werden noch mehr genervt, die Nutzer mit aktiviertem Blocker müssen weitere Mechanismen finden. Ein Teufelskreis.

Oder nicht mehr auf www.spiegel.de zugreifen?
Wäre eine Variante. Aber auch nicht die Beste.

Oder?
Man installiert sich weitere Blocker, die u.a. die nervenden Popups verhindern. Ein sehr passabler Blocker wäre hier uBlock Origin. Installieren, aktivieren. Und die Popups sind Geschichte.

Grunsätzlich ist die Einnahme durch Werbung sicher OK. WENN sich die Werbung in einem sehr erträglichen Maße hält. Eine Anzeige pro Artikel ist ja noch verständlich. Aber derzeit sind auf vielen Seiten einfach viel zu viele Werbebanner untergebracht. Ein Großteil von Seiten besteht fast nur noch aus Werbung. Das kann nicht das sein, was dazu führt, dass die Einnahmen steigen. Ab einem bestimmten Level ist einfach eine Grenze überschritten, die Leute installieren sich Werbeblocker.
Es ist ein Katz und Maus Spiel. Aktuell funktioniert das Wegfiltern der Werbung mit uBlock gut. Sicher kommt demnächst wieder die nächste Masche, Seiten mit Werbung zu überladen.
Anstatt den anderen Weg zu gehen und diese zu reduzieren….

Links:
uBlock Origin im Google Store (Chrome)
https://chrome.google.com/webstore/detail/ublock-origin/cjpalhdlnbpafiamejdnhcphjbkeiagm?hl=de
Mozilla Firefox
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/ublock-origin/

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MySQL: Datenbankdump von remote Server durch einen SSH Tunnel

Auf einem nur per SSH erreichbaren Server hat man eine (lokale) Datenkbank laufen. Der Datenkbanserver MySQL läuft auf dem Standard-Port 3306.
Diese Datenbank möchte man durch eine SSH Verbindung hindurch sichern.

1. Step: SSH verbindung mit lokaler Portweiterleitung aufbauen. Lokal stellen wir den Port 3344 zur Verfügung.

    ssh -L 3344:localhost:3306 user@remote_server

2. MySQLdump mit lokalem Port verbinden und Backup erstellen
MySQLdump auf den nun bereitstehenden lokalen Port 3344 verbinden. Als Host statt localhost 127.0.0.1 angeben.

    mysqldump --all-databases -u benutzername -p -h 127.0.0.1 --port 3344 > dumpfile.sql

Möchte man mehr Infos über den Fortschritt, -v bzw. --verbose mit angeben.

Natürlich kann man nicht nur den Dump hierdrüber laufen lassen sondern auch „lokal“ mit der Datenbank arbeiten.

    mysql -u benutzername -p -h 127.0.0.1 --port 3344

Datenbanken aus dem Internet erreichbar machen ist sowieso eine sehr, sehr, sehr schlechte Idee und sollte um jeden Preis vermieden werden….

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Raspberry Pi: Heimautomatisierung mit Z-Wave und Domoticz – Abbruch beim Kompiliervorgang

Auf dem Raspberry Pi kommt beim Compile Versuch von Domoticz nach einiger Zeit eine Fehlermeldung, der Prozess bricht ab.
Ist von z.B. remote mit dem RPi verbunden, bricht die Verbindung komplett ab. Nicht einmal die ICMP Antworten von ping werden beantwortet. Der RPi ist eine gewisse Zeit „quasi tot“.

Die letzten Meldungen vom make Aufruf:


    .....
    [ 20%] Building C object MQTT/CMakeFiles/mqtt.dir/tls_mosq.c.o
    [ 20%] Building C object MQTT/CMakeFiles/mqtt.dir/util_mosq.c.o
    [ 20%] Building C object MQTT/CMakeFiles/mqtt.dir/will_mosq.c.o
    [ 21%] Linking CXX static library libmqtt.a
    [ 21%] Built target mqtt
    [ 21%] Building CXX object CMakeFiles/domoticz.dir/main/stdafx.cpp.o
    [ 21%] Building CXX object CMakeFiles/domoticz.dir/main/CmdLine.cpp.o
    [ 22%] Building CXX object CMakeFiles/domoticz.dir/main/Camera.cpp.o
    [ 22%] Building CXX object CMakeFiles/domoticz.dir/main/domoticz.cpp.o
    [ 22%] Building CXX object CMakeFiles/domoticz.dir/main/EventSystem.cpp.o
    c++: internal compiler error: Killed (program cc1plus)
    Please submit a full bug report,
    with preprocessed source if appropriate.
    See for instructions.
    CMakeFiles/domoticz.dir/build.make:158: recipe for target 'CMakeFiles/domoticz.dir/main/EventSystem.cpp.o' failed
    make[2]: *** [CMakeFiles/domoticz.dir/main/EventSystem.cpp.o] Error 4
    CMakeFiles/Makefile2:108: recipe for target 'CMakeFiles/domoticz.dir/all' failed
    make[1]: *** [CMakeFiles/domoticz.dir/all] Error 2
    Makefile:149: recipe for target 'all' failed
    make: *** [all] Error 2

Ursache: Der Prozess fährt quasi gegen die Wand. Es fehlt einfach Speicher. Dem Prozess stehen einfach zu wenig MB RAM zur Verfügung.

Lösung:
Ein Swapfile (im Beispiel 1GB) dem RAM als „Auslagerungsdatei“ zuordnen.


    sudo dd if=/dev/zero of=/pfad/zum/swapfile bs=1M count=1024
    sudo mkswap /pfad/zum/swapfile
    sudo swapon /pfad/zum/swapfile

Damit steht dem System nun etwas Swap zur Verfügung, wird mit free aufgelistet:


    total used free shared buffers cached
    Mem: 444532 408576 35956 14928 16984 301028
    -/+ buffers/cache: 90564 353968
    Swap: 1150968 98504 1052464

Nun sollte der RPi den Compile Prozess erfolgreich bis zum Ende durchlaufen lassen können und nicht mehr abbrechen.

Und Swap wieder ausschalten


    sudo swapoff -a

Und das Swapfile dauerhaft auf dem System nutzen (Sicherung der fstab anlegen!). Hierzu eine Zeile ans Ende der /etc/fstab eintragen:


    /pfad/zum/swapfile none swap sw 0 0

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Apple MacOS X: Festplatten, USB Sticks usw. sicher löschen mit diskutil

Im Festplattendienstprogramm von macOS ist das sichere Löschen leider verschwunden.

Also nutzt man die Konsole („Terminal“) für diese Aufgabe, einen USB Stick, eine Festplatte oder SSD zu löschen. Und zwar sicher.

1. Step: Volume herausfinden
diskutil list
Listet alle Volumes/ Devices auf. Sicher sein, dass man den richtigen Device-Namen hat. Wirklich sicher sein. Ansonsten: Backup einspielen.

2. Step: Art der Löschung wählen

    0 – Single-pass zeros.
    1 – Single-pass random numbers.
    2 – US DoD 7-pass secure erase.
    3 – Gutmann algorithm 35-pass secure erase.
    4 – US DoE 3-pass secure erase.

Je höher der Anspruch an das Level, desto höher sollte man den Modus wählen. Und desto mehr Zeit muss man einplanen. Es dauert, mitunter sehr lange.

3. Device vollständig löschen
diskutil secureErase 2 /Volumes/NamedesVolumes

Will man hingegen nur den freien Speicher auf dem Device löschen und mit Nullen überschreiben, so gibt man die Option freespace gefolgt vom Level (hier: 0) mit
diskutil secureErase freespace 0 /Volumes/NamedesVolumes

Achtung: Gibt man das falsche Device an, sollte man sein Backup raussuchen… Auch hier gilt wie immer: Alles auf eigenes Risiko.

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VLC: RTSP Stream einer Foscam Überwachungskamera empfangen

Einen RTSP Stream einer Überwachungskamera mit VLC zu empfangen ist recht leicht.
Bei Foscam gibt es hier eine kleine „Hürde“. Versucht man, mit einem Administratorenaccount den RTSP Stream zu empfangen, so kann VLC den Loginprozess nicht erfolgreich durchführen.
Also: Erst einen Benutzer (Operator) hierfür anlegen.

Mit VLC kann man dann den Stream wie folgt öffnen:
– Medien -> Netzwerkstream öffnen
Als Netzwerkadress gibt man dann
rtsp://OperatorNutzername:Passwort@IP_der_Kamera:443/videoMain
ein.

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